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4 Gründe warum Z Nation besser als The Walking Dead ist

Craig Engler ist nicht nur Produzent von Z Nation sondern auch Drehbuchschreiber und Erschaffer der Zombiewelt rund um Z Nation.  Seine Gründe warum Z Nation besser ist als The Walking Dead erklärt er hier:

  1. Z Nation hat Humor

The Walking Dead ist düster. Düster, düster, düster. Na gut, ein paar witzige Momente gab es doch: Merle Dixon hatte ein paar lustige Zeilen und die Szene als der gefangene Alex dachte Carol sei eine Lesbe, war amüsant. Aber jeder der einmal die uns liebsten Charaktere sterben hat sehen – durch ein durch Zombie-, Menschen- oder Baseballschläger- versursachtes Trauma – weiß, dass The Walking Dead nicht lustig ist. Und das ist einfach nicht realistisch.

Craig Engler, Produzent von Z Nation, meint dazu

“Wenn du an Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg denkst, hatten diese schreckliche Aussichten vor sich, dennoch haben sie einander Streiche gespielt. Diese Art von schwarzem Humor bringt dich durch den Tag.“

Unsere Charaktere, obwohl sie sich in einer Zombieapokalypse befinden und jeder stirbt, finden dennoch Momente für Humor und Leichtsinn.“

Dazu gehört das Ermorden von Zombies mit der Freiheitsglocke und einem gigantischen Käselaib, aber auch der Moment in dem ein depressiver Charakter zu rennen anfängt als sie von einer offenen Bar erfährt.

Psychologen wissen, dass Humor ein Bewältigungsmechanismus ist, der Opfern hilft Leiden zu überleben. Dennoch sind diese Momente der Leichtsinnigkeit eine Seltenheit in The Walking Dead. Meine Lieblings-Ausnahme ist die Episode Try aus der fünften Staffel, in der Rick nicht aufhören kann Deanna zu sagen, dass wenn sie nicht kämpft, sie sterben wird. Michonne’s Antwort war perfekt:

2. Z Nation benutzt moderne Technologie

Wenn The Walking Dead so realistisch ist, wo sind dann die Solarzellen und Handkurbel-Generatoren?

The Walking Dead scheint in einer post-apokalyptischen, doch nicht so ganz industrialisierten Welt, zu existieren. Die Walkie-Talkies welche Rick und Glenn (R.I.P.) am Anfang der Serie benutzt haben, wurde nur selten gebraucht (allerdings etwas öfter in den neueren Staffeln).

Wind, Wasser, Dampf und Sonnenlicht können gesammelt werden um die Zivilisation am Leben zu erhalten und außerdem elektrische Verteidigungen und Angriffe auszuführen. Dennoch haben sich Rick und Ricksters nicht darum bemüht ihr Zombievernichten dem 21. Jahrhundert anzupassen. Oder gar dem 20. Jahrhundert.

Währenddessen wurde in Z Nation Citizen Z verwendet um Informationen zu den Kernprotagonisten in der weit entfernten antarktischen Abhörstation zu senden. Wir sehen außerdem wie sich unsere Charaktere mit den Problemen von Kernkraftwerken und anderen technischen Geräten herumschlagen.

Engler meinte,

"Es kommt mir immer komisch vor, dass in The Walking Dead keiner ein Radio in die Hand nimmt und versucht jemand anderen zu kontaktieren. Wenn man sich mit der Forschung des Radios in einer Apokalypse beschäftigt, wie wir es in Z Nation getan haben, wird schnell klar, dass die Technologie nicht schrecklich schwer ist, und es über große Reichweiten überträgt. Demnach wäre es theoretisch für Überlebende ziemlich einfach in Kontakt zu bleiben."

 
3. Z Nations Hauptdarsteller ist kein weißer Typ

Ist dir jemals aufgefallen, dass fast ein Dutzend schwarze Männer in The Walking Dead gestorben sind? Morgan und Father Gabriel leben noch, aber Charakter wie Tyrese, T-Dog und Noah (Oh mein Gott, Noah) wurden brutal umgebracht.

Rick Grimes, der Anführer der Walking Dead Postapokalypsen-Crew mag ein offenes Team von Anhängern haben, aber er ist trotzdem ein weißer Kerl. In Z Nation war der Charakter des Afro-Amerikanischen Schauspielers Harold Perrineau, Hammond, der vordergründige Anführer.. für eine Episode. Dann wurde er durch einen weißen Kerl, Garnett, ersetzt. Dieser wurde dann umgebracht und wiederrum von einer Afro-Amerikanischen Frau ersetzt, namens Roberta Warren. Engler ist stolz auf den Charakter Warren, der von Kellita Smith gespielt wird:

„Eine starke weibliche Hauptdarstellerin unserer Show.. eine weibliche Action-Darstellerin."

Das wäre, als ob Michonne in The Walking Dead verantwortlich für ihre Gruppe wäre und tatsächlich ihre emotionalen Probleme bewältigt hätte.

4. Z Nations Charaktere haben letztendlich einen Plan


Die Charaktere in The Walking Dead sind in Elend versunken und sie ringen ums Überleben, Jede. Einzelne. Episode. Mit dem Start der 7. Staffel sind unsere Helden zurück und wieder dabei von Tag zu Tag zu leben, mit keinem Plan für die Zukunft. Kurz und knapp, sie haben keine Hoffnung.

Jedenfalls können sich laut Psychology Today Menschen mit Hoffnung eher „verschiedene Strategien um ein Ziel zu erreichen“ ausdenken. Hoffnung „steigert außerdem die Chancen, dass Menschen tatsächlich ihr Ziel erreichen.“ Ein Mangel an Hoffnung bedeutet deshalb auch, dass diese Menschen unwahrscheinlicher überleben.

Die Charaktere von Z Nation auf der anderen Seite, wollen die Welt retten. Sogar Murphy, der menschliche Überlebende eines Zombie Bisses, der sich von der eigentlichen Mission – nämlich sein Blut als Impfstoff zu verwenden – befreit hat, führt nun eine Gruppe von menschlichen/zombie-Hybriden an, mit dem absichtlichen Zweck die Menschheit zu retten. Naja, zumindest eine Hybridform derer.

Laut Engler wollen die Charaktere von Z Nation

„Ihre Menschlichkeit zurückerlangen und [sich] retten. Sie versuchen ein Heilmittel zu finden.“

Und ganz ehrlich, ist das nicht besser als in Selbstmitleid zu versinken? Also wenn du es Leid bist zu sehen wie deine Lieblingscharaktere in The Walking Dead entweder zu Tode geprügelt oder Arbeitsesel eines Psychopathen werden, dann weißt du von welcher Zombie-mäßigen Show du einen Bissen nehmen solltest.

Z Nation läuft immer dienstags ab 20:15 in Doppelfolge auf Syfy!

Quelle: blastr


Tags: Z Nation