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Call of Duty WW2: SYFY trifft Josh Duhamel. Kann der Transformers-Star ein spielbares Der Soldat James Ryan abliefern?

Braucht Call of Duty einen richtig großen Actionfilm vom Format eines The Avengers: Infinity War oder auch einfach nur Mission Impossible? Nein, glaubt Hollywood-Schauspieler und Transformers-Star Josh Duhamel: „Das Storytelling, die Perfektion der Kamerafahrten, diese Intensität, die dich immer wieder in den Stuhl drückt - das alles hat Call of Duty: WW2. Wüsste nicht, ob ein Film hier wirklich mehr bieten könnte.“ Wir sagen euch, ob auch Cineasten und Liebhaber von Meisterwerken wie Band of Brothers und Der Soldat James Ryan CoD: WW2 unter dem Weihnachtsbaum haben müssen.

Präsentiert von: Benjamin Kratsch


2017 ist es also soweit: Ein Videospiel schafft es die Dramaturgie, Intensität und Brutalität des Zweiten Weltkriegs so zu transferieren, wie es sonst nur Hollywoods Großmeister Steven Spielberg vermag. Ja, Call of Duty: WW2 hat noch immer diese Michael Bay-geschwängerten Popcorn-Action-Momente, in denen nicht nur ein Zug entgleist, sondern in einer Kettenreaktion auch gleich noch in ein Haus rast und der ganze Bildschirm brennt. Diese Sekunden braucht der Call-of-Duty-Fan, sie sind die DNA einer Serie, die an seinem ersten Wochenende direkt die 500 Millionen-Marke knackte und damit Thor: Tag der Entscheidung schlug. Aber Call of Duty: WW 2 hat eben auch diese andere Seite. Eine Seite, die die nackte Brutalität gegenüber jungen Männern mit der Präsenz und den harten Momenten eines Der Soldat James Ryan porträtiert. Der 20-jährige Jungs in Sekunden verwickelt, in denen sie töten müssen, um nicht selbst zu sterben. Auf brutale, eklige, blutige Art. Nicht mit einem sauberen Schuss aus der Entfernung und gewisser Distanz zum Gegner, sondern im Nahkampf - mit einem Messer, Mann gegen Mann, Auge in Auge. 
 

 

„Ich spiele den harten Hund, den Ar***, der seine Jungs durch die Hölle gehen lässt“

Es ist kein Wunder, warum Josh Duhamel immer für die Rolle von Elitesoldaten gecastet wird: Durchtrainierter Surferboytyp in den 40ern, scharfer Befehlston und die Entschlossenheit in den Augen. Wenn wir ehrlich sind, ist er der heimliche Star der Transformers-Reihe und war immer cool als die männlichen Hauptstars - egal ob Shia LaBeouf oder Mark Wahlberg, er ist der coolste Typ im Cast. Nur in Transformers kann Duhamel auch nicht viel mehr zeigen: Er ist der Prototyp eines Elitesoldaten, der auch im direkten Kampf gegen Wolkenkratzer-hohe Roboter noch die Nerven behält.

 
Er ist ein sehr geradliniger Charakter, ganz anders in Call of Duty: WW 2: „Meine Figur Sergeant Pierson spielt im Grunde die Ar***-Rolle. Er ist so ein bisschen der Antagonist. Nicht wirklich ein Bösewicht, nicht wirklich schlecht, nur zu aggressiv und überzeugt von der Sache. Die Ausführung von Befehlen ist ihm oft wichtiger als das Überleben seiner eigenen Jungs, hat aber auch einige sehr emotionale Szenen, die seine Charakterzeichnung erklären.“ 

Wie 4K-Grafiktechnologie Josh Duhamel in seine beste Rolle transferierte

Diese Nähe zu seinen Figuren erzeugt Call of Duty sehr stark über seine Grafiktechnologie: Fotogrammetrie sorgt dafür, dass die Entwickler quasi 3D-Scans echter Sherman-Tanks ins Spiel projizieren können und gerade in 4K-Auflösung zeigt Call of Duty: WW2 nochmal ein ganz anderes Gesicht: Auf einem PC mit einer Geforce GTX 1080Ti arbeitet CoD gerade diese atmoshärischen Kleinigkeiten meisterhaft heraus: Der Schlamm, der sich bei Regen im Matsch auf einem Repetiergewehr M1 Garand ablegt. Die zitternde Hand unseres Soldaten am Omaha Beach, als er über den Blut getränkten Sand der Normandie stapft, vor Schmerzen schreiende Kollegen rund um sich. Und die Kamera dann voll auf Duhamels Figur zoomt: Sein Gesicht ist zerschnitten von Splittern, Dreck und Staub vermischen sich mit Blut, die blauen Augen stechen heraus und sagen: Los Junge, ich bring dich hier durch.“

 
 

Tags: Transformers