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Killjoys: 5 Gründe warum du Staffel 4 nicht verpassen darfst!

Heute Abend startet auf SYFY endlich die vierte Staffel des beliebten Kopfgeldjäger-Formats. Wir sagen dir, warum du weder die neuen Abenteuer, noch die restliche Serie verpassen darfst.

Präsentiert von: Björn Sülter


Die kanadische Produktion Killjoys startet heute in Deutschland endlich in die vierte Staffel - als deutsche TV-Premiere auf SYFY.

Und es geht spannend weiter: Mittlerweile ist das Helden-Trio über das ganze Sternencluster „The J“ verteilt: Dutch muss sich dabei ihrem schlimmsten Gegner stellen, während John und D’avin mit einer schwangeren Delle Seyah Kendry in den Tiefen des Weltalls treiben. Die Lady, eine unvergleichlich bösartige Macht, ist ihnen dicht auf den Fersen, denn die Killjoys haben etwas, das sie um jeden Preis in ihren Besitz bringen will...

Klingt gut? Es wird noch besser. Wir haben fünf gute Gründe für euch, diesen drei Kopfgeldjägern bei ihren neuen (und alten) Abenteuern beizustehen.

Firefly ist tot!

Das unverdient abrupte Ende des kurzlebigen Phänomens namens Firefly hat trotz der überschaubaren Anzahl an Episoden für viele Fans im Genre eine Lücke gerissen, die bis heute nur schwer zu füllen ist. Killjoys ist vielleicht die beste Ersatzdroge auf dem Markt.

Raue Figuren, wilde Abenteuer, Cowboy-Diplomatie und eine Menge Humor zeichnen die von SYFY co-produzierte Serie auch im vierten Jahr aus.

Nirgendwo gibt es mehr Waffen, High-Tech-Messer, Attentäter, Faustkämpfe, Missionen zu ungastlichen Planeten, dunkle Geheimnisse oder Weltraum-Action zu bestaunen als hier! Wer Firefly vermisst, sollte definitiv einen Blick riskieren.

Ashmore!

Kann jemand diesen Typen nicht mögen? Der inzwischen fast 40-Jährige Kanadier gehört zu den am häufigsten unterschätzten Sunnyboys in der Traumfabrik. Im Kino ist er bisher leider nie zu großen Ehren gekommen, seit er in Smallville jedoch mit verschmitztem Charme den Jimmy Olsen spielte und später im Warehouse 13 vom Gastdarsteller in den Maincast aufstieg, reicht es immerhin zu regelmäßigen Gastauftritten in verschiedenen Serien.

Seine Rolle des John Jaqobis in Killjoys ist ihm wie auf den Leib geschneidert und macht einfach Laune. Ein Kerl zum Abhängen und Pferde stehlen!

John-Kamen!

Was wäre ein Sunnyboy ohne sein Sunnygirl? An der Seite von Aaron Ashmore spielt in Killjoys die Britin Hannah John-Kamen die Rolle der Dutch. Die 29-Jährige Tochter eines nigerianischen Forensikers und eines norwegischen Models begeisterte 2011 in der ersten Staffel von Black Mirror in der Rolle der Selma (Fifteen Million Merits). Es folgten diverse Genreauftritte im TV, bis sie schließlich im Cast von Killjoys landete.

Zuletzt war sie als Ghost in Ant-Man and the Wasp, als Ornela in Game of Thrones, F’Nale Zandor in Ready Player One und erneut in Black Mirror (Playtest) zu sehen. An der Seite von Ashmore spielt sie alle ihre Fähigkeiten aus: Sie ist charmant, witzig, intelligent und sieht dabei noch atemberaubend gut aus.

Es gibt genug ernste Stoffe!

Viele Serien nehmen sich heutzutage viel zu ernst, gefallen sich in dystopischem Gedankengut, grüblerischen Protagonisten und einer überkomplexen Dramaturgie. Die schlichte Abenteuerserie – gerade im SF-Sektor – stirbt nach und nach aus. Wo wir früher mit Stargate SG:1 oder Stargate: Atlantis entspannte Abenteuer für den Feierabend erleben durften, wurde seitdem in Formaten wie dem Reboot zu Battlestar Galactica oder Westworld zunehmend das Hirn zu Höchstleistungen gefordert. Man möge das nicht falsch verstehen: Diese Serien sind grandios! Nur fehlt aktuell eben ein wenig der Gegenpol: Die gute, alte Guilty-Pleasure-Serie mit starken Sprüchen und ein wenig harmloser Action. Killjoys liefert an dieser Stelle absolut zuverlässig.

Die Serie rund um Johnny, Dutch und D'avin ist auch im vierten Jahr eine unterhaltsame, rasante und spaßige Mixtur für den entspannten Abend auf der Couch und nimmt seine Figuren ernst, ohne sie übermäßig komplex zu zeichnen. Gut, dass es so etwas noch gibt!

Letzte Chance nutzen!

Eines steht jetzt schon fest: Die fünfte Staffel wird die letzte sein und 2019 Premiere feiern. Killjoys erhält also verdientermaßen ein rundes Ende. Diese Planungssicherheit bedeutet aber auch: Jetzt ist der beste Zeitpunkt, noch rechtzeitig einzusteigen; oder einfach alles nochmal zu schauen.

Springt ins Abenteuer und begleitet die drei sympathischen Helden in ihren zehn (vorletzten) Abenteuern.

Die vierte Staffel von Killjoys startet am heutigen Mittwoch ab 21.00 Uhr als deutsche TV-Premiere auf SYFY. Erneut werden uns zehn Episoden geboten, die in den Folgewochen immer mittwochs um 21.00 Uhr laufen. Um 20.15 Uhr gibt es obendrauf jedesmal die Wiederholung der Vorwochenfolge.

Über den Autor:

Björn Sülter lebt mit Frau, Tochter, Pferden, Hunden & Katze auf einem Bauernhof irgendwo im Nirgendwo Schleswig-Holsteins.

Der Autor, Journalist & Podcaster ist Experte bei SYFY sowie freier Mitarbeiter bei Serienjunkies und Quotenmeter. Im Printbereich schreibt er für das Phantastik-Magazin Geek! und den Fedcon-Insider.

Sein Podcast Planet Trek fm behandelt alle Themen rund um Trek sowie das phantastische Genre. Bereits seit über zwanzig Jahren schreibt und spricht er für verschiedene Medien. Besucht auch gerne Björns Homepage Sülters Sendepause mit vielen seiner Artikel und Rezensionen zu Star Trek, Babylon 5, The Expanse, Akte X oder The Orville sowie seinen Twitter-Account.

Buchtipp: SYFY präsentiert das umfassendste Sachbuch zu Star Trek in deutscher Sprache

Autor, Journalist & SYFY-Experte Björn Sülter nimmt euch mit auf eine Zeitreise durch über 50 Jahre, erzählt die Geschichten hinter den Kulissen und beleuchtet Stärken, Schwächen und Dramen aller Serien und Filme seit 1966! Angefangen mit den Abenteuern des Captain Kirk über Picard, Sisko, Janeway und Archer hat sich Star Trek seit damals eine treue und engagierte Fanbase erarbeitet. Die erfolgreichen Reboot-Kinofilme des J. J. Abrams sorgen seit 2009 für ebenso viel Diskussionsstoff wie die jüngst gestartete Fernsehserie Star Trek: Discovery. So zeigt sich das Franchise somit immer noch topfit und durchlebt aktuell einen weiteren Frühling. Die Entstehung und der Verlauf jeder Serie und jedes Films wird dabei eingehend beleuchtet. Ein ausführlicher Teil befasst sich zudem mit den neuen Kinofilmen und Star Trek: Discovery.

Das Buch enthält Illustrationen von Ralph Sander (Das Star Trek Universum) sowie Kommentare zu den verschiedenen Serien von Mike Hillenbrand (TREKminds, 40 Jahre Star Trek), Christian Humberg & Bernd Perplies (Star Trek: Prometheus), Lieven L. Litaer (Der kleine Prinz auf Klingonisch) und Ralph Sander (Das Star Trek Universum). Hinzu kommen O-Töne von Thorsten Nobst zur Synchronisation von Star Trek: Discovery und ein Interview mit dem deutschen "Mr. Star Trek" Gerhard Raible (Trekworld Marketing).

Das Buch ist bei Amazon und vielen anderen Händlern erhältlich.

Es lebe Star Trek


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