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Marvel-Boss Kevin Feige findet die Rivalität zwischen den Fans von Marvel und DC "lächerlich"

Thor: Tag der Entscheidung läuft aktuell in den Kinos, und am Donnerstag startet bereits Justice League. Damit könnte der Kampf zwischen den Fans von Marvel und DC in die nächste Runde gehen. Immerhin werden einige von ihnen nicht müde, sich darüber zu streiten, welches Cinematic Universe denn nun das bessere von beiden ist. 

Kevin Feige

Kevin Feige, Boss der Marvel-Studios, sprach vor kurzem mit Crave über Thor: Tag der Entscheidung. Im Gespräch kam auch das Thema der Fan-Rivalität auf. Feige geht damit ziemlich offen um:

"Ich finde das lächerlich. Diese Filme sind toll, das Publikum sollte rausgehen und diese tollen Filme unterstützen. Ich unterstütze sie und fand Wonder Woman toll. Ich kann's kaum erwartet zu sehen, was Geoff Johns und Joss [Whedon] und der Rest der Gang mit Justice League gemacht haben."

Außerdem sprach er über die Teilung der Fan-Lager:

"Vermutlich mögen Menschen Rivalität? Ich weiß nicht. In einigen Wochen treffe ich Geoff Johns zum Abendessen. Wir waren zusammen auf dem Dick-Donner-Event. Dicks Super-Man ist immer noch der beste Archetyp, wenn es um Superheldenfilme geht. Also ja, schaut euch coole Filme an. Worüber streitet ihr?"

Diese Aussagen schließen an die von James Gunn, dem Regisseur von Guardians of the Galaxy, der via Twitter zu mehr Einigkeit aufgerufen hatte:

"Jedes Mal, wenn ich etwas erwähne, was mit DC zu tun hat - egal was - wird aus meinem Feed eine endloses Anschreien über BvS. Ihr werde euch nie gegenseitig überzeugen können - das ist nur eine Menge verschwendeter Energie. Wenn ihr euch immerhin über Trump anschreit, ist das etwas von internationaler Bedeutung. Aber das ist ein zwei Jahre alter Film, den einige mögen und andere nicht. Warum ist die Meinung von einem anderen so wichtig für euch? Als Superfans von Marvel und DC habt ihr gemeinsam, als ihr mit dem Rest der Welt gemeinsam habt. Warum verschwendet ihr also so viel Zeit darauf, euch anzugiften? Das ist dumm. Bitte, hört einfach damit auf. Hört auf, euch so miteinander in Verbindung zu setzen. Und wenn ihr es doch macht, tagged mich nicht. Ich habe eine Menge von euch stummgeschaltet, aber nicht alle. Danke."

 

Damit äußerte Gunn sich wesentlich detailliert als Feige, aber generell ist es gut zu wissen, dass die Studios sich gegenseitig unterstützen. Warum sollte man also auf das Versagen eines anderen hoffen? Für Feige und Gunn scheint das wenig Sinn zu machen, weil es - einfach ausgedrückt - das Fandom vergiftet. Und das wäre ein Kampf, den alle verlieren würden.


Tags: Marvel   DC