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Rocket League goes Fast & Furious Part II: Vin Diesel und sein Car-Designer packen aus

Zeit für Teil 2 unserer Fast & Furious-Reihe: Im ersten Teil haben wir euch von dem Vin-Diesel-Mega-Deal berichtet, der persönlich in die Verhandlungen für Rocket League involviert war, weil er ein großer Gamer und ihm die Kombination aus Spiele- und Filmkultur sehr wichtig ist. Doch wie sind die Autos entstanden? Wie wurden sie ausgesucht, wie getunt, wie ins Spiel transferiert? Vin Diesel und sein Car-Designer packen aus. 

 

Präsentiert von: Benjamin Kratsch


Vin Diesel liebt Games: Auf der Call of Duty XP letztes Jahr spielte er mit seiner Kollegin Michelle Rodríguez und den Entwicklern von Infinity Ward gegen Journalisten und auch Call of Duty: WW2 dürfte ihm gut gefallen und Erinnerungen wachrufen, denn es ist ein spielbares Der Soldat James Ryan. Der Film, in dem Vin seine erste große Rolle hatte: Ein Schauspieler fiel aus, Steven Spielberg wurde auf Vin Diesel aufmerksam, gab ihm die Rolle des Private Adrian Caparzo und der Rest ist Hollywoodgeschichte. Richtig berühmt gemacht hat ihn aber ein Auto: Der König der Viertelmeile, der 1970er Dodge Charger.

1970 Dodge Charger: Wenn das Stuntcar zu schnell für die Filmcrew ist

Die richtigen Anekdoten zur Geschichte von The Fast & Furious bis hoch auf Teil 8 kann ein Mann erzählen, der alle Autos ausgesucht und mit seinem Team getunt hat: Dennis McCarty, Chief Picture Car Coordinator.
Was viele nicht wissen: 

„Nicht die Stuntautos waren die große Herausforderung, sondern die Crewfahrzeuge zu tunen. Wir mussten den Dodge Challenger sogar für einige Szenen runtertakten, weil die Beschleunigung so explosiv ist. Die Jeeps mit dem Kamerakran kamen schlicht nicht hinterher. Der Stuntfahrer versuchte unbemerkt abzubremsen, aber das hätte man gesehen. Wir haben uns dann dafür entschieden alle Crew-Fahrzeuge richtig schön hochzutunen. Wurde windig für die Kameraleute an Bord, aber ein großer Spaß.“ 

 

Es wundert kaum, dass Vin Diesel darauf bestanden hat, sein Baby als eines der ersten DLC-Cars in Rocket League zu implementieren. Auch McCarty sagt: „Der Dodge ist mehr Filmcharakter, als Auto. Deshalb haben wir uns bemüht den Supercharger und das Chassis für alle Filme für alle Modelle immer sehr ähnlich zu halten - mal abgesehen von Furious 8, wo er einen echten Raketenantrieb ans Heck kriegt.

Skyline GTR R34: Vierfach-Nitro-Einspritzung für den Wow-Faktor

„Gaming hat meine Leben und meine Karriere geprägt, aber so ein kleines bisschen konnten wir glaube ich auch Spiele prägen mit Fast & Furious. Erinnert ihr euch noch an Need for Speed: Underground. Holy shit, war das gut. Das ganze Tuning, dieser ganze mechanisch-technische Wahnsinn, den du in ein Auto packen kannst, war dort spielbar. Du bist diese Autos nicht nur gefahren, du hast sie zu Persönlichkeiten entwickelt. Nicht nur am Motor, sondern vor allem auch mit dem ganz eigenen Style und Design.“
Vin Diesel im Interview zur Premiere von Fast & Furious 8

Auch Dennis McCarty erinnert sich gerne daran zurück: „2001 war schon so ein bisschen eine unschuldige Zeit. Diese Vierfach-Nitro-Einspritzpumpen, die im Skyline unter dem Sitz gelagert und beim Hochheben präsentiert werden, das war etwas völlig Neues im Filmbereich. Wir haben damals einen Nerv getroffen, denn nicht nur Spiele adaptierten diesen Style und Idee, sondern auch TV-Shows. Erinnert sich noch einer an Pimp my Ride mit Rapper Xzibit, wo Westcoast Customs völlige Schrotmühlen in Tuningträume verwandelt hat? Geile Zeit.“ Metallic-Blaues Bodykit, blauer Spoiler, blaue Rennstrecken auf der Haube und das Rocke-League-Logo am Frontspoiler. So gibt’s den Skyline jetzt in Rocket League.


Tags: Universal Open Rocket League