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Rocket League Nintendo Switch-Version gespielt: 
Mario, Luigi und Samus Aran im Splitscreen-Himmel

Der Raum ist dunkel. Erste grüne Lichter blitzen hervor, eine Plattform wie aus Metroid kristallisiert sich langsam vor unseren Augen. Und dann steht es da: Samus Arans Gunship als neues Rocket-League-Car, exklusiv für die Nintendo Switch. Sieht aus wie ein Endo, mit dieser flachen, aggressiven Lamborghini-Nase und dem Cockpit, das an einen Kampfjet erinnert. Und auch It's-a me! Mario-Fans kommen in der Switch-Edition auf ihre Kosten: Exklusiv für Nintendo-Fans kommen die ersten Rocket-League-Cars für Mario und Luigi. Wir haben schon mal Probe gespielt. 

 

Präsentiert von: Benjamin Kratsch


Rocket League: Die Switch-Edition im Hands-On-Test

Auf diesen Moment haben Nintendo-Fans lange gewartet: Endlich kommt Rocket League auf die Nintendo Switch. Der vielleicht einzigartigsten Konsole im Markt, denn Xbox One/Xbox One X und die PS4 respektive PS4 Pro haben zwar viel mehr Power und Leistung, sind aber eben nicht so herrlich mobil. Rocket Leauge im Auto? Klar, kein Problem - einfach das Dock nutzen oder eine Halterung kaufen, mit der sich die Switch als Monitor vor der Rückbank installieren lässt, schon geht’s los.


Pluspunkt Switch: Alles kommt in einem Paket, ihr braucht nicht zwingend einen extra Controller kaufen: Einfach die beiden Joy-Cons links und rechts rausklippen und schon avancieren sie zum Controller. Wer will, könnte sogar auf dem stillen Örtchen spielen, nicht dass das irgendjemand tun würde. Oh und es gibt Crossplay: Ihr könnt also auch mit euren Freunden von der Xbox oder dem PC spielen. Die PS4 ist aktuell noch außen vor, weil Psyonix es laut eigenen Aussagen noch nicht geschafft hat, Sony Crossplay schmackhaft zu machen. 

 

Rocket-League-Profis greifen zum Pro-Controller



Wichtig ist aber auch zu erwähnen: Die Joy-Cons sind okay zum Spielen, aber es ist nicht optimal. Sie sind lediglich 102 Millimeter lang und 36 mm breit sind. Das entspricht in etwa einer Apple TV Remote. Mit 50 Gramm liegen sie leicht in der Hand, gehen aber vom Gefühl und der Griffigkeit her sehr viel stärker in Richtung PS Vita, sind also schon deutlich kleiner und weniger griffig als die Sticks eines Xbox-One-Controllers, mit denen ja auch viele PC-Spieler Rocket League spielen. Wer ambitioniert spielt, der sollte eventuell die Investition von 65 Euro für den recht teuren, aber auch wirklich super griffigen und sehr guten Pro-Controller für die Switch einplanen. Der Preis von Rocket League für Deutschland steht noch nicht fest, in den USA ist er erfreulich niedrig - 19,99 US-Dollar kostet die amerikanische Switch-Fassung, 20 Euro wäre durchaus ein Schnäppchen.

Zudem Nintendo-Fans Samus Arans Gunship in zwei Editionen sowie die Autos von Mario und Luigi kostenlos mitgeliefert bekommen. 

Hohe Performance bei 60 Bildern pro Sekunde, aber nur 720p

Der Switch-Screen hat lediglich 720p während die meisten Smartphones wie das Galaxy S8 mittlerweile mit 2220 x 1080 auflösen. Rein technisch fällt das ins Gewicht, beim Anspielen aber kaum: Ja, auf einem AMOLED-Screen würden die Autos nochmal eine gute Ecke schärfer aussehen, rein technisch würden wir die Switch-Fassung aber als rund bezeichnen. Gut gefällt uns bereits die Performance - Psyonix visiert ja durchgehende 60 Bilder pro Sekunde an, die Chancen dafür stehen gut. Und natürlich setzt Switch voll auf Splitscreen, Rocket League gibt's jetzt endlich auch für unterwegs. Allerdings müsst ihr euch an das eingeschränkte Blickfeld erstmal gewöhnen: Der Screen ist nur 6,9 Zoll groß, ihr solltet also möglichst nah dran sitzen am Spielgerät. 

Toll integriertes HD Rumble-Feature: Da kribbelt’s beim Schießen

Das Rumble-Feature ist sicherlich ein kleines Highlight für Handheld-Gamer. Immer wenn ihr jemanden rammt, Kontakt mit dem Ball habt oder zum Schuss ansetzt, zucken die Joy-Cons dezent in euren Händen hin und her. Das ist nicht ganz so intensiv wie Force-Feedback bei Lenkrädern, aber das Spiel nuanciert die Intensität des Rumblens, je nachdem wie hart ihr flankt und schießt. 

 


Tags: Universal Open Rocket League