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Star Trek: Quentin Tarantino könnte mit dem nächsten Film seine Abschiedsvorstellung geben

Seit dieser Woche kocht die Gerüchteküche zum Thema Star Trek und Quentin Tarantino gewaltig hoch. Wir haben für dich zusammengefasst, was bis jetzt über die Spekulationen bekannt ist. 

Bereits in einer Folge des Nerdist Podcast aus dem Jahr 2015 erzählte Tarantino von seiner Begeisterung über die Folgen der klassischen Star-Trek-Serien und zeigte dabei versiertes Wissen über Handlungsstränge, die man auf die große Leinwand bringen könnte. Er zählte einige Episoden auf, die er sich gut für eine Umsetzung vorstellen könnte. 

Deswegen war die Frage eines TMZ-Reporters, der Tarantino einen Tag vor dem Start von Star Trek: Discovery am Flughafen abfing, gar nicht so aus der Luft gegriffen. Auf die Frage hin, ob er sich etwas bezüglich Star Trek vorstellen könnte, erwiderte Tarantino sparsam, dass ein Meeting hierfür lohnenswert wäre und ging weiter seines Weges.

Danach war es lange still um dieses Thema, bis Deadline diese Woche darüber berichtete, dass der Regisseur und Filmemacher seine "großartige Idee" J.J. Abrams vorgestellt hätte. Anscheinend waren der Produzent und auch Paramount so begeistert von der Idee, dass man der Meldung zufolge bereits nach einem Autorenteam gesucht hätte, das Tarantinos Konzept in ein Drehbuch umsetzen soll. Das Team besteht aus Mark L. Smith (The Revenant), Drew Pearce (Iron Man 3) und Lindsey Beer (Godzilla v. Kong). Die Regie könnte Tarantino dann selbst übernehmen, Abrams würde erneut als Produzent fungieren.

Ungewöhnlich an dieser Meldung ist, dass der Regisseur in der Regel nur seine eigenen Drehbücher umsetzt und noch nie an einem bereits bestehenden Franchise gearbeitet hat. Er hat jedoch öfter verlauten lassen, dass er sich nach Film Nummer zehn aus dem Geschäft zurückziehen möchte. Sein vorletzter Film, die Nummer neun, steht bereits fest; er soll von der Manson-Familie handeln. Deswegen könnte es durchaus möglich sein, dass Tarantino mit einem Film aus einem Franchise, von dem er selbst ein offensichtlich großer Fan ist, seinen Abschied nehmen wird.

Einer weiteren Meldung bei Deadline zufolge soll er bereits sogar das Rating für den Film durchgesetzt haben - er hat ein R-Rating gefordert. Dies wäre ebenfalls eine ungewöhnliche Entscheidung, da Blockbuster in der Regel maximal das Rating PG-13 erhalten. Das R-Rating würde die Anzahl der potentiellen Zuschauer beschränken, da es vor allem Minderjährige ausschließt. Und gerade Produktionen, die bis zu 200 Millionen Dollar kosten können, benötigen für einen finanziellen Erfolg den entsprechenden Umsatz. Jedoch haben bereits Filme wie Deadpool oder Logan in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass eine höhere Altersfreigabe nicht unbedingt hinderlich sein muss. 

Sollte Tarantino letztendlich wirklich in Star Trek involviert sein, gäbe es sogar schon einen potentiellen Rückkehrer: Niemand geringerer als Sir Patrick Stewart wäre dann bereit, wieder in seine Rolle als Captain Jean-Luc Picard zurückzukehren. Im Rahmen des Dubai International Film Festival (via The Hollywood Reporter) erzählte er dazu:

"Ich träume davon, mit Tarantino zu arbeiten. Ich bewundere seine Arbeit sehr, und die Arbeit an einem Tarantino-Film würde ich als sehr befriedigend empfinden. Falls er also für etwas mit Star Trek Regie führt und es die Möglichkeit gäbe, dass der gute alte Jean-Luc Picard wieder auftaucht, würde ich die Gelegenheit für Mr Tarantino wahrnehmen."

Wir halten dich über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden!

 


Tags: Star Trek