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5 Gründe warum man sich auf Krypton freuen sollte

Fans von Lois & Clark über Smallville bis hin zu Supergirl haben den Termin schon fest im Blick: Mit Krypton holt SYFY im Oktober eine neue Serie ins Programm, die ein bisher kaum beleuchtetes Setting in den Fokus rückt – und zudem bereits für eine zweite Staffel verlängerte wurde. Wir haben 5 Gründe für euch, warum wir uns wirklich auf Krypton freuen können!

Präsentiert von: Björn Sülter


Zahlen, Daten, Fakten

Die Serie Krypton spielt rund 200 Jahre vor der Geburt von Kal-El, der später zu Clark Kent und Superman wird. Die erste Staffel umfasst zehn Episoden, eine zweite wurde in Auftrag gegeben und soll 2019 ausgestrahlt werden. Cameron Cuffe spielt die Hauptrolle des Seg-El, Großvater von Kal-El.

SYFY zeigt die Serie in Deutschland ab dem 18. Oktober um 20.15 Uhr, zum Auftakt mit einer Doppelfolge, danach immer donnerstags um 21.00 Uhr mit einer neuen Episode. Die Wiederholung der Vorwochenfolge ist jeweils um 20.15 Uhr zu sehen.

1. Der Macher

Ein wichtiger Aspekt bei einer neuen Serie ist auch immer hinter den Kulissen zu suchen. Gute Showrunner mit einem klaren Plan und den nötigen Fähigkeiten, die Ausrichtung der Serie vorzugeben und die Autoren zu führen, sind oft die halbe Miete.

Erdacht wurde Krypton von David S. Goyer, der sich im Genre bestens auskennt. Mit Christopher Nolan schrieb er an Batman Begins, The Dark Knight und The Dark Knight Rises, frühere Arbeiten waren unter anderem The Crow: City of Angels, Dark City, Blade sowie zuletzt Man of Steel, Batman vs Superman oder Masters of the Universe. Im Serienbereich war er beispielsweise an Flash Forward, Da Vinci’s Demons und Constantine beteiligt.

Keine Frage: Der Mann weiß, was er tut, besitzt den Background und die Vorstellungskraft für das nötige Worldbuilding und ist somit eine wunderbare Wahl für eine Serie dieser Art.

2. Das Setting

Spielten die bisherigen Serien aus dem Superman-Universum primär auf der Erde, wird uns nun erstmals Krypton selbst als Schauplatz eröffnet. Das bedeutet für die Macher nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch die Chance, aus bekannten Bahnen auszubrechen und eine vollkommen neue Welt zu erschaffen.

Das Gleiche gilt übrigens auch für die Figuren: Superman selbst ist noch eine ganze Weile kein Thema und es wird gut tun, neue Charaktere ins Spiel zu bringen, die langsam ihre Facetten ausspielen können - ganz ohne Metropolis, Smallville, Lois Lane oder den Daily Planet.

3. Frauenpower

Wer in der Episode Hang the DJ aus Black Mirror genau hingeschaut hat, kennt sie schon: Georgina Campbell, 26 Jahre jung, britische Schauspielerin aus Kent, die insbesondere 2014 mit ihrer Rolle der Ashley Jones im verstörenden Drama Murdered by my Boyfriend auf sich aufmerksam machen und einen BAFTA-Award gewinnen konnte – vollkommen zurecht übrigens. Zudem gefiel sie in acht Episoden von Broadchurch als Katie Harford. In der angesprochenen Black Mirror-Episode überzeugte sie obendrauf als Amy an der Seite von Joe Cole als Frank.

Neben ihrer schauspielerischen Klasse besticht die junge Mimin durch ihre natürliche Präsenz und ihren Charme. Dass sie zudem äußerst attraktiv ist, schadet sicher auch nicht. Mit Georgina Campbell in der Rolle der Lyta-Zod hat die Serie Krypton ein großartiges Argument auf ihrer Seite.

Krypton

4. Bekannte Gesichter & Stimmen

Die erste Staffel bringt bereits bekannte Figuren wie Brainiac und Doomsday ins Spiel. Für die zweite Staffel sind Auftritte von Lobo, Flamebird und Nightwing angekündigt. Somit werden die Macher immer wieder für Referenzen sorgen und die bekannten Geschichten in ihr Prequel einweben. Das birgt zwar auch immer eine Gefahr, kann aber auf der anderen Seite zu amüsanten Momenten führen.

Es wäre allerdings schön, wenn die Macher sich eine gewisse Eigenständigkeit bewahren würden - zumindest für eine Weile.

5. Das Beste zweier Welten

Nach Ansicht der ersten Episode kann man eins ganz klar sagen: So sehr die Dramaturgie, Kulissen, Kostüme und auch die generelle Machart Mustern beliebter Science-Fiction-Formate der 1990er und 2000er-Jahre nacheifern, so gut wurden auf der anderen Seite die modernen CGI-Effekte in den Mix eingefügt.

Beim wunderbar-spaßigen The Orville beispielsweise entschied man sich, das Retro-Gefühl konsequent durch alle Bereiche der Produktion zu ziehen, was die Serie für einige Zuschauer wie ein Relikt aus ebenjener Zeit erscheinen lässt. Andere setzen indes komplett auf moderne Optik – man denke hier beispielsweise an Blood & Chrome.

Bei Krypton macht der gewählte Mittelweg die Serie, ähnlich wie bei Caprica, zu einer optisch interessanten Verquickung zweier Stile und könnte in der Folgezeit zu einer spannenden Reise durch die Welt des Planeten führen.

Eine ausführliche Rezension zur Pilotfolge findet ihr schon bald hier auf SYFY.de.

Krypton startet am 18. Oktober um 20.15 Uhr auf SYFY in die erste Staffel.


Tags: Krypton   Smallville   Supergirl   Lois&Clark   Batman vs Superman   Superman