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Black Panthers Drehbuchschreiber spricht über die historische Möglichkeit Wakanda auf die Leinwand zu bringen

Der Black Panther Drehbuchschreiber Joe Robert Cole sprach erstmals in einem Interview über die Art wie Marvel das fiktionale Land Wakanda für die Kinoleinwand adaptieren will.
Black Panther soll im Februar 2018 in die Kinos kommen.

Black Panther Captain America Civil War Concept Art 0

Joe Robert Cole sprach darüber wie wichtig es ihm ist, als Afro-Amerikaner das Drehbuch für den ersten schwarzen Superhelden im Marvel Universum zu schreiben.

„Black Panther ist für mich die Möglichkeit an etwas historisch Wichtigem teilzuhaben. Besonders in einer Zeit in der Afro-Amerikaner ihre Identität bekräftigen, während sie sich noch oft mit Verunglmipfungen zu kämpfen haben. Da einen schwarzen Superhelden ins Spiel zu bringen ist einfach sehr aufregend. Als ich ein Kind war, habe ich die Namen der Superhelden immer abgeändert: Aus James Bond wurde James Black, aus Batman wurde Blackman. Mein Sohn wird fünf Jahre alt sein wenn Black Panther rauskommt. Das relativiert alles für mich.“

Als er nach den Haupthemen des Filmes gefragt wurde, ob beispielsweise die Geschichte des afrikanischen Kontinents und dessen Mythen eine Rolle spielt, sagte Cole, dass sie gerade dabei sind noch viel zu recherchieren.

„Wir sind gerade in einem Prozess, wo wir noch vieles herausfinden müssen. Ich denke aber, dass es wichtig ist den Film von einer Perspektive anzugehen, die in den Kulturen des afrikanischen Kontinents wurzelt. Mir, aber auch Ryan Coogler und Nate Morre (Executive Producers), ist bewusst, was gerade in der Welt passiert, vor allem in der schwarzen Communities in den USA. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, dass dieser Film eine Plattform sein kann um diese Gesellschaftsprobleme anzusprechen. Ich kann euch aber leider keine Details dazu verraten.“

Die Nation Wakanda, ein technologisch fortgeschrittenes Land wo Vibranium (woraus Captain Americas Schild besteht)  herkommt, soll laut Cole so portraitiert werden, dass die afrikanische Kultur nicht dem „Westernizing“ zum Opfer fällt:

„Das ist eine der Themen die ich total spannend finde. Wir denken gerade darüber nach, wie die frühe Zivilisation am afrikanischen Kontinent sich von der westlichen Welt differenziert hat. Diese Unterschiede werden wir technologisch weiterverfolgen und sehen wo es uns hinführt. Kulturell denken wir gerade darüber nach wo wir Wakanda am afrikanischen Kontinent genau positionieren wollen und welchen geschichtlichen Background die Region und die Menschen haben. Es ist ein investigativer Prozess, der uns hilft die Story zu entwickeln. Wir arbeiten auch mit Beratern zusammen, die sich auf afrikanische Geschichte und Politik spezialisiert haben.“

Quelle: Blastr.com