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Boo! Disney arbeitet an einem Haunted-Mansion-Film

Es sieht fast so aus, als gebe es bei Disneys The Haunted Mansion ein paar grundlegende Neuerungen – zumindest was die nächste Verfilmung angeht.

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Laut dem Magazin The Hollywood Reporter hat das Studio die Autorin Katie Dippold engagiert, um ein Drehbuch für eine Filmadaption basierend auf der Disneypark-Attraktion zu schreiben. Dippold zeichnete bereits für das letzte Ghostbusters-Reboot von 2016 verantwortlich. Disney eröffnete Haunted Mansion das erste Mal 1969. Die Besucher werden dabei durch die gleichnamige Villa geführt und treffen auf eine Reihe von unheimlichen (und übernatürlichen) Figuren. Hierzu gehören der Fan-Favorit namens Hatbox Ghost und die schaurige Constance Hatchaway, auch Schwarze Witwe genannt.

Disney versucht nicht zum ersten Mal, eine seiner beliebten Attraktionen zu verfilmen. Keine der Adaptionen wie z. B. Tower of Terror (deutscher Titel: Im Jenseits ist noch ein Zimmer frei)  oder Mission to Mars hatten einen ähnlich großen Erfolg wie Fluch der Karibik, woraus diverse Fortsetzungen hervorgingen, die Milliarden für den Disney-Konzern einspielten. Ein Sequel mit Margot Robbie (Birds of Prey) in der Hauptrolle soll noch folgen.

Auch Disneys vorangegangener Versuch, The Haunted Mansion (deutscher Titel: Die Geistervilla) für die große Leinwand aufzubereiten, stieß auf wenig Gegenliebe. Eddie Murphy spielte hierin einen Makler, der das Haus Gracey Manor verkaufen möchte. Im Zuge dessen werden er und seine Familie durch eine Verkettung unglücklicher Umstände dort gefangen. Außerdem müssen Sie feststellen, dass Geister die Villa heimsuchen. Wie es in einer Familienkomödie üblich ist, muss der von Eddie Murphy gespielte Jim Evers einige wichtige Lektionen über das Leben und seine eigene Familie lernen. Kritiker verrissen die Gruselkomödie, als sie 2003 herauskam.

Das hielt Disney jedoch nicht von weiteren Versuchen ab, die Geistervilla zu verfilmen: Das Studio engagierte sogar den Horror-Meister Guillermo del Toro (Antlers). Der zukünftige Pinocchio-Regisseur sollte auch das Drehbuch mitschreiben und als Co-Produzent bei dem Projekt fungieren. Bisher ist nicht bekannt, ob er sich auch weiterhin an der Produktion beteiligt. Die Beauftragung von Dippold lässt allerdings vermuten, dass del Toro sich vollständig davon zurückgezogen hat. Disney versuchte sogar kurzzeitig, einen Animationsfilm basierend auf der Attraktion zu entwickeln.

Selbstverständlich gibt es noch einen anderen Film, der demnächst erscheint und ebenfalls auf einer Disney-Freizeitpark-Attraktion basiert: Der Starttermin von Jungle Cruise mit Dwayne ‚The Rock‘ Johnson (Black Adam) und Emily Blunt (A Quiet Place 2) in den Hauptrollen ist für den 30. Juli 2021 angesetzt. Die Produktionsfirma Rideback, die auch hinter der Aladdin-Realverfilmung steckte, produziert den Film.

Dippold hat an der US-amerikanischen Comedyserie Parks and Recreation mitgeschrieben, bevor Sie die Spielfilm-Komödie Taffe Mädels mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy, das Ghostbusters-Reboot und Mädelstrip mit Goldie Hawn und Amy Schumer schrieb.

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Dieser Artikel wurde von Stefan Turiak von Moin Moin Medien im Auftrag von SYFY.de übersetzt.

Der Originalartikel stammt von SYFY.com und wurde von Nivea Serrao geschrieben.