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Das sind die besten Marvel Studio Film Soundtracks

Jetzt, da "Black Panther: The Album", der Soundtrack zum Film, erschienen ist, ist es ganz klar keine Übertreibung mehr, es das beste Musikangebot von Marvel bisher zu nennen. Das komplette Album ist von Kendrick Lamar kuratiert, wie könnte es also irgendwas anderes als ein absoluter Game-Changer sein?

Die Veröffentlichung des Black Panther Albums haben wir uns zum Anlass genommen, uns die Soundtracks von Marvel aus den letzten zehn Jahren mal genauer anzuschauen. Um ehrlich zu sein sind sie bisher lieber auf Nummer Sicher gegangen: wenig Besonderes und viel, was an Hans Zimmers typische Blockbuster-Musik erinnert.

Aber es gibt 6 Marvel Soundtracks, die gleichzeitig eine fantastische Untermalung für die Action auf der Leinwand, als auch eigenständige Musikstücke sind. Hier sind unsere sechs Lieblings-Soundtracks aus dem Marvel Universum:

Black Panther 2

6. Iron Man 2 (2010), AC/DC

Von all den "Iron Man"-Soundtracks, sticht ganz klar das AC/DC Album zu "Iron Man 2" heraus. Kann man mit AC/DC wirklich etwas falsch machen? Eben. Auch, wenn du kein großer Rock-Fan bist, kannst du sicher auch nicht verneinen, dass diese Song-Kollektion aus "Shoot to thrill", "War Machine", "Back in Black" und "Highway to Hell" dein Herz schneller schlagen lässt. Besonders, wenn man dabei Tony Stark beim Kämpfen und Trinken zuschaut. 

5. Captain America: The First Avenger (2011), Alan Silvestri

Das ist der erste komplett instrumentale Soundtrack auf dieser Liste und mehr als passend, dass er zu dem Klassiker "Captain America" gehört. Der Soundtracks des Films wurde von Alan Silvestri komponiert und sticht insbesondere auch deswegen heraus, weil es der erste Marvel Soundtrack ist, der romantischer ist und fast schon wie eine Symphonie klingt. Man hört Töne, die Traurigkeit, Frustration, Triumph, Ergebung und heldenhafte Wiedergeburt ausdrücken. So zum Beispiel in den Stücken "Farewell to Bucky", "Hydra Lab" und "Passage of Time". Natürlich ist diese Liste nicht vollständig ohne den kitschig und majestätisch zu gleich klingenden Song "Star Spangled Man". Die Szene - und der Song - halten den Hollywood-Flair der 40er Jahre perfekt fest.

4. Guardians of the Galaxy Awesome Mix 1 (2014) und Awesome Mix 2 (2017), Verschiedene Künstler

"Iron Man 2" hat vielleicht das Benutzen von populärer Musik in Marvel Filmen revolutioniert, aber "Guardians of the Galaxy" hat das Ganze mit Peter Quills Mixtapes auf ein intergalaktisches Level angehoben. Unserer Meinung nach hat es "Guardians of the Galaxy" geschafft, old-school Musik einer neuen Generation zugänglich zu machen. Mit dabei sind Songs wie "Mr. Blue Sky" von Electric Light Orchestra, "Flash Light" von Parliament und "Bring It On Home to Me" von Sam Cooke.  Diese Alben könnte man sofort im Auto rauf und runter spielen und hätte eine fantastische Playlist für einen Roadtrip. 

3. Spider-Man: Homecoming (2017), Michael Giacchino

Michael Giacchino bringt mit dem Soundtrack für "Spider-Man: Homecoming" ganz klar seinen eigenen Flair ins Marvel Universum ein. Der Komponist hat Disney bereits einige unvergessliche Soundtracks geliefert und es macht sehr viel Spaß zu hören, wie er die Geschichte von Peter Parker musikalisch interpretiert. Seine bombastische Version der klassischen Spider-Man Melodie allein reicht aus, um Lust auf den Film zu machen.  

2. Doctor Strange (2016), Michael Giacchino

Auch Platz Zwei ist Michael Giacchino zu verdanken. In "Doctor Strange" treffen klassische Elemente eines Marvel-Soundtracks auf psychedelischen Rock aus den 60er Jahren. Ein perfektes Beispiel dafür ist der Song "A Long Strange Trip" oder auch "The True Purpose of the Sorcerer", "Sanctimonious Sanctum Sacking", "Strange Days Ahead" und "Go For Baroque". Aber es gibt auch stillere Momente, wie in "The Hands Dealt", das mit einem eher ruhigen Piano-Sound beginnt.

1. Thor: Ragnarok (2017), Mark Mothersbaugh

Der Soundtrack zu "Thor: Ragnarok" von Mark Mothersbaugh kann als erste vollendete Symbiose der Pop-Rock-Ästhetik aus "Guardians of the Galaxy" und einem wahren Blockbuster-Score gesehen werden. Zusammen kreieren diese beiden Stile einen völlig neuen, mysteriös klingenden Sound, der nicht von dieser Welt ist. 

Die Musik macht noch mehr Sinn, wenn man sich Mothersbaughs musikalischen Hintergrund einmal genauer anschaut. in den 80er Jahren war er Mitglied der Pop-Rock-Band "Devo", die sich auch an Synthesizern und psychedelischen Elementen bedient haben. 

Das fällt besonders auf in den Stücken "Thor: Ragnarok", "Weird Things Happen", "Where Am I" und "Grandmaster's Chambers". Die Lieder "Planet Sakaar" und "Grandmaster Jam Session" klingen sogar fast so, als wenn sie direkt von einem "Devo"-Album stammen.