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Die 25 wichtigsten Star Wars Todesszenen im Ranking

Es ist nun 32 lange Jahre her, dass wir unsere Helden zum letzten Mal auf der Leinwand sehen konnten in Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Doch nun, am 17. Dezember kehrt eine der berühmtesten, wenn nicht sogar die berühmteste, Filmserie der Kinogeschichte zurück im mit Spannung erwarteten nächsten Kapitel der Star Wars Geschichte: Das Erwachen der Macht. In den kommenden Wochen werden wir die Filmreihe feiern, indem wir zurückblicken und die besten Momente der Star Wars Geschichte küren.

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Gewöhnlich verbinden wir Star Wars mit Weltraumkriegen, Lichtschwertern und spannungsgeladener Titelmusik von John Williams. Doch auch das Thema Tod war von Beginn an ein wichtiger Bestandteil der Serie. Immerhin war es der Tod der Luke und Leia Skywalker ursprünglich trennte. Gleichfalls ist es aber auch der Tod, der die Galaxis vor den Fängen des Imperiums rettete. Der Tod schafft Allianzen, erzwingt Freundschaften und formt die Zukunft. Die Geschichten in Star Wars basieren auf klassisch mythologischem Storytelling, das ohne eine Handvoll bedeutende Tode nicht funktionieren würde. Um diese entscheidenden Szenen der Saga entsprechend zu würdigen, habe ich mich auf die Suche nach den 25 besten gemacht und hier ist das Ergebnis.
Anmerkung: Mit „Todesszene“ meine ich eine Szene in der wir tatsächlich Zeuge eines Todes werden. Todesfälle die wir nicht sehen, werden deshalb nicht berücksichtigt

25. PADMÉ AMIDALA SKYWALKER (Die Rache der Sith)

Innerhalb der Prequels mag ich diese Todesszene am wenigsten. Ja, sie ist schlimmer als Jar Jar. Schlimmer als Midi-Chlorianer. Und schlimmer als Vader „Neeeeeein!“ schreien zu hören. Als wir Padmé zum ersten Mal trafen, war sie die gewählte Königin der gesamten Planeten und Anakin Skywalker war nichts weiter als ein ungebildeter Sklave von Tatooine. In der zweiten Prequel ist sie eine Senatorin, bereit zum Kampf für das Gute. In Die Rache der Sith kämpft sie noch immer diesen Kampf, jedoch ist sie am Ende des Films eine verbrauchte Seele, die den „Willen zum Leben verloren“ hat und das obwohl sie kurz davor ist zwei Kinder zu gebären. Das kauf ich denen einfach nicht ab. Da wurde Padmé doch einfach mir nichts dir nichts beiseite geschoben zu Gunsten anderer Handlungsstränge in der Geschichte. Die Padmé, die ich kennenlernte, wäre nicht gestorben ohne zu kämpfen und deshalb ist ihr Tod der nervigste in der gesamten Star Wars Saga.

24. JANGO FETT (Angriff der Klonkrieger)

Nach dem unspektakulären Tod der Kopfgeld jagenden Star Wars Ikone, wird sein Vater als Ursprung aller Klone eingeführt. Nur um ihn dann nach ein paar Minuten im Kampf mit einem Jedi-Meister sterben zu lassen. Ehrlich, Jangos Tod ist nicht ganz so jämmerlich wie der seines Sohns, aber noch immer ziemlich jämmerlich. Man würde doch meinen, dass es zumindest eine Generation dieser Familie schafft nicht vor deren Niedergang auch noch über die eigenen Füße zu stolpern.

23. BOBA FETT (Die Rückkehr der Jedi-Ritter)

Um fair zu sein muss man zugeben, dass weder George Lucas noch seine Kollegen wussten, das Boba Fett so ein Erfolg werden würde. Aber trotzdem. Der größte Teil dieser Todesszene ist darauf aufgebaut, dass Han Solo die Anwesenheit von Boba Fett bemerkt und deshalb ziemlich nervös wird. Man sieht Harrison Fords überraschten Gesichtsausdruck. Man sieht, dass dieser Typ doch jemand Bedeutungsvoller ist und dann stirbt er einfach so? Ich erkenne schon ein wenig Komik darin, aber alles in allem ist es doch eine traurige Art den wichtigsten Kopfgeldjäger der gesamten Serie umzubringen.

22. ADMIRAL PIETT (Die Rückkehr der Jedi-Ritter)

Piett überlebt andere Kommandanten die von der Macht erwürgt wurden, um dann der wichtigste Kommandant der Imperialen Flotte in der Schlacht um Endor zu werden. Und dann bringt ihn ein dahergelaufener Kämpfer einfach so um. Hier steckt tatsächlich Komik – das ist einer der lustigsten Star Wars Tode.

21. ZAM WESELL (Angriff der Klonkrieger)

Wesell kommt in Angriff der Klonkrieger kaum vor und trotzdem repräsentiert ihr Tod eine spannende Seite von George Lucas Prequels. Ihr Tod durch die Hände von Jango Fett ist ein ausgesprochen interessanter Einblick in die Unterwelt von Star Wars, die wir gerade erst kennenlernen. Das macht sie bis heute faszinierend.

20. GENERAL GRIEVOUS (Die Rache der Sith)

Eines muss man anerkennen: Wie dieser Roboter die Lichtschwerter schwingt während er Jedi Feinde besiegt, ist ziemlich eindrucksvoll. Da verzeiht man fast, dass er die Geschichte nicht besonders vorantreibt. Nichtsdestotrotz bleibt es ein Computer animierter Charakter, der hier ins Gras beißt und das ist nicht unbedingt fesselnd.

19. KOMMANDANT GREE (Die Rache der Sith)

Wir bekommen Yoda beim Töten ja kaum zu sehen, aber bei Gree zögerte er keine Sekunde. Schließlich blieb in dem Moment ja auch keine Zeit dafür. Zum Zeitpunkt dieser Szene wissen wir bereits alle, dass Yoda fantastisch ist. Und trotzdem ist es immer wieder beeindruckend zu sehen, wie er seinen eigenen Tod gerade noch rechtzeitig erahnt und ihm dadurch entkommen kann.

18. BIGGS DARKLIGHTER (Eine neue Hoffnung)

In diesem ersten Star Wars Film zeigt sich Biggs als enger Freund von Luke Skywalker, doch er ist noch viel mehr als das. Für Luke ist er ein Vorbild, jemand der nach den Regeln des Imperiums spielen kann und dennoch zur Rebellion übergelaufen ist. Und dann verschwindet er plötzlich durch niemand geringeren als Darth Vader und dessen TIE-Jäger. Dieser Tod illustriert eindrucksvoll die Kosten der Rebellion und führt Luke schmerzhaft vor Augen, was er für diesen Kampf aufgeben muss.

17. KIT FISTO, AGEN KOLAR, und SAESEE TIIN (Die Rache der Sith)

Selbst heute fällt es mir schwer, zu akzeptieren, wie schnell Palpatine diese drei Jedi-Meister um die Ecke brachte (früher schrieen meine Freunde und ich bei der Szene „Kit Fisto, neeeeein!“, aber das haben wir mittlerweile im Griff). Diese Tode sind allerdings auch wichtige Momente in der Saga, denn sie lassen uns erkennen, wie mächtig Palpatine/Sidious ist. Gleichzeitig werden wir mit den ersten Schlägen der Jedi Säuberung konfrontiert. Eine Szene, die einen bis ins Mark trifft.

16. ADMIRAL OZZEL (Das Imperium schlägt zurück)

Wir kennen Darth Vader als jemanden der nicht gerade zimperlich mit jenen umgeht, die ihn enttäuschen. Aber gerade in Ozzels Tod steckt eine ganz klare Message: Dieser Typ wird sich nicht lange mit Schwachstellen aufhalten und man sollte ihm besser auch nicht widersprechen. In diesem Moment fragt man sich, wie viele Offiziere Vader wohl bereits auf dem Gewissen hat. Und auch Pietts coole Reaktion deutet darauf hin, dass er an der Situation kein Problem sieht (gut, er bekam schließlich eine Beförderung).

15. PLO KOON (Die Rache der Sith)

Plo Koons Tod inmitten der Jedi Säuberungen trägt viel Bedeutung in sich, selbst wenn wir ihn kaum im Film zu sehen bekommen. Die Prequels sind voll mit Jedi Momenten, von denen wir einfach nicht genug kriegen können und Plo Koons Tod verstärkt dieses Gefühl. Diese Jungs sind echte Krieger und daher ist es besonders hart mitanzusehen, wie sie uns gnadenlos genommen werden.

14. AAYLA SECURA (Die Rache der Sith)

Von Secura bekam man zwar während der Säuberungen noch ein bisschen mehr zu sehen, aber nicht viel mehr. Ihr Tod trifft mich aber noch härter, weil sie eine der wenigen weiblichen Jedi-Ritterinnen und auch eine echte Anführerin unter Männern war. Ginge es nach mir, hätten wir ruhig mehr von ihr sehen können.

13. KI-ADI-MUNDI (Die Rache der Sith)

Wir sahen ihn in Die dunkle Bedrohung im Jedi Rat, dann ein nächstes Mal kämpfend in Angriff der Klonkrieger. Und dann wurde auch er ein Opfer der Säuberungen und eines der tragischsten noch dazu. Ki-Adi-Mundi kämpfte bis zur letzten Sekunde als die Klonarmee sich gegen ihn wandte. Am Schlimmsten trifft mich noch immer der Betrug seiner Truppe.

12. SHMI SKYWALKER (Angriff der Klonkrieger)

An Angriff der Klonkrieger gibt es in der Tat einiges auszusetzen, doch der Tod von Anakins Mutter fällt nicht in diese Kategorie. Zugegeben, er wirkt vielleicht ein bisschen zu arrangiert, dennoch gelingt es mit der Szene echte Emotionen zu wecken. Shmis Tod ist der Grund für Anakins Angst davor, diejenigen, die er liebt, nicht beschützen zu können. Aus diesem Grund funktioniert diese Szene auch genauso emotionsgeladen wie sie ist. Ihr könnt Hayden Christensens Schauspielkunst gerne hassen, aber dieser Tod bleibt trotzdem von Bedeutung.

11. PONDA BABA (Eine neue Hoffnung)

Es braucht nur einen Moment und nur einen streitlustigen Wirtshausgast und schon steht fest: Die Jedis sind ziemlich knallharte Typen. In diesen wenigen Sekunden stellt Obi-Wan Kenobi ein für alle Mal die Macht der Lichtschwerter unter Beweis.

10. COUNT DOOKU (Die Rache der Sith)

Trotz Count Dookus verworrener Rolle in der Saga ist klar, dass sein Tod ein wichtiger Wendepunkte hin zur Verwandlung von Anakin Skywalker zu Darth Vader war. Ein wenig offensichtlich, ok, aber trotzdem ist er eine der Schlüsselfiguren in der Entwicklung des zentralen Charakters der Prequels. Sein Tod wird umso bedeutender, setzt man ihn in Verbindung mit den anderen Opfern von Darth Vader.

9. QUI-GON JINN (Die dunkle Bedrohung)

Qui-Gon ist wohl der erste bedeutende Jedi-Ritter, den wir in der Saga sterben sehen. Abgesehen davon, dass er Mentor von nicht nur einem, sondern gleich zwei der wichtigsten Jedis in der Galaxis war. Qui-Gon ist ein Mann, der an das Gute glaubt aber gleichzeitig auch jemand der nicht nach den Regeln spielt. Sein Tod ist von enormer Bedeutung für die gesamte Serie. Außerdem ist Liam Neeson das Beste an Die dunkle Bedrohung. Das ist wohl wissenschaftlich erwiesen.

8. GREEDO  (Eine neue Hoffnung)

Diese Szene ist wohl eine der am kontroversesten diskutierten. Greedo kommt in der Saga zwar kaum vor, sein Tod dient aber dazu die Persönlichkeit von Han Solo herauszuarbeiten. Er ist nicht per se einer von den Bösen, dennoch sieht man von Beginn an, dass er niemand ist, mit dem man Spielchen spielen sollte.

7. JABBA DER HUTTE (Die Rückkehr der Jedi-Ritter)

Überraschenderweise stirbt Jabba nicht durch die Hände von Jedi-Meister Luke Skywalker oder Schmuggler Han Solo. Nein, er stirbt durch Leia Organa Skywalker, eine betrogene Frau die sich gegen ihr Schicksal sträubt. Einer der wirklich mächtigen Momente in der Saga, selbst wenn man dies zunächst gar nicht so sehr mitbekommt. Trotzdem haben wir nie aufgehört darüber zu reden und das sagt eigentlich auch einiges.

6. CAPTAIN ANTILLES (Eine neue Hoffnung)

Kein Star Wars Fan wird jemals den Moment vergessen, als Darth Vader umringt von Sturmtrupplern die Gelegenheit beim Schopf, oder besser gesagt beim Hals, packte. Es gibt wenige Momente in der Geschichte des Kinos in denen ein Bösewicht so deutlich und so schnell zum Bösewicht stilisiert wurde. Obwohl Captain Antilles nur wenige Sekunden zu sehen war, werden wir ihn nie vergessen, denn durch seinen Tod lernten wir auch Darth Vader richtig kennen.

5. MACE WINDU (Die Rache der Sith)

George Lucas wusste genau was er tat als er einen der coolsten Schauspieler auf diesem Planeten für Yodas Jedi Counterpart auswählte. Mace Widnu zeigt uns zwei ganze Filme lang wie toll er ist und überlebt dann auch noch als Einziger eine teuflische Sith Attacke. Er wird immer derjenige bleiben, der den Imperator besiegt hatte nur um dann von Anakin Skywalker betrogen zu werden. Sein Tod ist einer der tragischsten der gesamten Saga.

4. YODA (Die Rückkehr der Jedi-Ritter)

Yodas Tod ist etwas besonderes in der Saga, weil er nämlich nicht gewaltsam herbeigeführt wird. Er stirbt nach Jahrhunderten harter Arbeit, Jahrzehnten in denen er den Kampf beinahe verloren hätte und nachdem er seine letzte Hoffnung entdeckte. Zunächst scheint sein Tod von wenig Relevanz und eigentlich nur für Luke wirklich bedeutungsvoll. Doch je näher Das Erwachen der Macht rückt, desto mehr repräsentiert sein Tod für mich das Ende einer Ära. Mit Yodas Tod hat ein komplett neues Jedi Zeitalter begonnen.

3. PALPATINE (Die Rückkehr der Jedi-Ritter)

Lässt man alle sechs Filme Revue passieren, scheint Palpatine schier unzerstörbar. Er ist der Typ, den nicht einmal Yoda besiegen kann. Selbst denjenigen, die nicht die Prequels gesehen haben, ist spätestens in Die Rückkehr der Jedi-Ritter klar, was für eine dominante Macht wir da vor uns haben. Und dann bringt ihn die Macht der väterlichen Liebe zur Strecke. Das und ein visuell beeindruckender letzter Augenblick machen diese zu einer der besten Todesszenen in Star Wars.

2. OBI-WAN KENOBI (Eine neue Hoffnung)

Einer der ersten und wichtigsten Tode in der Star Wars Saga kam mit den unsterblichen Worten „Wenn du mich schlägst, werde ich mächtiger, als du es dir auch nur entfernt vorstellen kannst“. Als Obi-Wan stirbt, ist das der erste Tod eines wichtigen Mentors und gleichzeitig auch ein erster Hinweis, der zeigt, dass Star Wars eine Geschichte über Verlust und Erlösung ist.

1. ANAKIN SKYWALKER (Die Rückkehr der Jedi-Ritter)

Verlust und Erlösung – keine Szene in Star Wars zeigt das besser als diese. Im Kern ist die Originalgeschichte der Trilogie eine Geschichte über einen Sohn, der seinen Vater zu retten versucht. In den letzten Momenten von Anakin Skywalkers Leben, erreicht Luke genau das. Es gibt keinen Augenblick in Star Wars, der mächtiger ist als Anakins Worte „Das hast du schon getan“ wenn Luke darum bettelt seinen Vater retten zu dürfen. Egal was man gegen die Star Wars Reihe sagen kann oder auch nicht, diese Szene ist unendlich stark und berührend.

Autor: Matthew Jackson / Übersetzung: Manuela Szinovatz
Quelle: www.blastr.com