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Doctor Strange Regisseur erklärt wie viel Detail sie ins Zaubern gesteckt haben

Neben der Vorstellung einer der Hauptmitspieler des Marvel-Universe, wird Doctor Strange auch zugeschrieben die Grundlage wie Magie selbst im MCU (Marvel Cinematic Universe) funktioniert, gelegt zu haben. Wie kamen sie also auf diese einzigartige Annäherung des Zauberns?

Doctor Strange Movie Image

Vulture hat sich mit Scott Derrickson unterhalten, welcher erklärt hat wie sie auf die Verwendung von „Finger-Tutting“ als Zauberei im Film kamen. Falls dies dir nicht bekannt ist, tutting ist eine Art von Tanz welcher komplizierte und präzise Finger- und Handbewegungen beinhaltet. Dies ist nicht einfach und als Derrickson nach einem Weg gesucht hat, Zauberei interessanter zu gestalten als eine Person die einfach nur ein paar Zaubersprüche zitiert, realisierte er, dass die Einmaligkeit von tutting das beste Instrument hierfür sei.

Die Ausgangsbasis dafür war, dass wir uns von den verbalen Sprüchen wegbewegen wollten. Meiner Meinung nach tendiert Magie dazu etwas zu sein wo gezaubert wird, dann lehnt sich die Kamera zurück und du wartest bis etwas passiert und genau das wollte ich nicht. Ich wollte, dass es Teil der Handlung ist, ich wollte, dass es organischer ist und das schien mich zu der Idee zu leiten, dass Magie etwas  mit Bewegung und Gesten zu tun hat. Ich glaube es war Stephen Broussard, mein Produzent, der mir ein YouTube Video von Julian, der auch J Funk genannt wird, gezeigt hat. Er ist einer der weltbesten Tutters. Er macht diese unglaublichen Dinge mit seinen Fingern – schau ihn dir selbst auf YouTube an. Wir engagierten ihn um die ganze Choreographien zu machen, also brachte er es Tilda und Benedict und Mads bei. Tutting ist ziemlich präzise, wohl durchdacht und super cool. Genau genommen ist Julian sogar im Film. Er ist der erste Typ in der Öffnungsszene, der den magischen Zauber formt…

 

Man sieht viel tutting. Zum Beispiel wenn Tilda das Mandala malt, da sind ihre Bewegungen sehr präzise weil wir dieses Mandala bereits entworfen, gemalt und gebildet hatten. Ich gab das Mandala also Julian und sagte, 'Ich brauche Gesten, die so lange anhalten werden um dies zu erschaffen.‘ Also redeten wir darüber, 'Okay sie wird dies und das tun und dann wird dieser Teil erscheinen und dann wird sie das tun und dann wird wiederrum jener Teil erscheinen und dann wird sie diesen Teil drehen.‘ Es war alles sehr detailliert und im Vorraus entworfen und er war großartig. Ich bin sehr froh, dass wir ihn hatten.

 

Wenn du die Trailer gesehen hast, hats du bereits einen Blick auf die visuellen Annäherungen geworfen – und das ist in der Tat einzigartig. Interessanterweise benutzt Syfy’s Fantasy-Serie The Magicians (US) einen ähnlichen Ansatz für Zauberei. Wenn dir das also gefällt und du mehr tutting-Magie sehen möchtest schau dir die erste Staffel an oder sieh dir J Funk in einem seiner Videos in Action an.

Quelle: blastr