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Eleven Eleven - Ein spannender Vorgeschmack wie VR-Entertainment von Morgen aussehen könnte

Stell dir mal vor, du bist gerade am Chillen oder Zocken, ehe so mir nichts, dir nichts die Erde bebt und du dein Handy Alarm schlägt. Und damit meine ich nicht deinen Wecker oder irgendwelche Kettenbriefe oder Memes, die deine Freunde dir per WhatsApp schicken. Nein, damit meine ich Nachrichten und Pop-ups, die von dem Untergang der Welt berichten. 
Und das nicht in 11 Jahren, nicht in 11 Monaten, 11 Wochen oder 11 Tagen. Nein, in 11 Minuten und 11 Sekunden. 

"Ziemlich Scheiße" würde ich sagen! Aber was, wenn ich sagen würde, dass es noch Hoffnung gibt? Was wenn es ein rettendes Raumschiff gibt, das auf dich wartet? Und das, anders als im öffentlichen Nahverkehr, zum Nulltarif dich in Sicherheit bringt.
Grob gesagt ist dies das Konzept hinter Eleven Eleven. 

Kein Spiel – Eine Experience

Eines Vorweg, Eleven Eleven ist kein klassisches VR Spiel. Eleven Eleven ist viel mehr ein interaktiver Film… nur halt in Virtual Reality. 

Die Story läuft automatisch ab. Das bedeutet, dass man nicht wirklich in die Handlung eingreifen kann. Was man aber machen kann, ist zwischen den sechs verschiedenen Handlungssträngen nach Belieben hin und her zu springen. 
Ihr kennt sicher die Simpsons Folge, in der man die Erlebnisse von verschiedenen Charakteren in Springfield innerhalb eines Tags miterlebt. Genau so ist es hier: Alle sechs Storys in Eleven Eleven laufen gleichzeitig ab und überschneiden sich hin und wieder. 

Und genau das macht dieses Stück Software besonders. Du entscheidest, welche Story du sehen möchtest. Wann und wie du willst!

 

 

Mittendrin statt nur dabei

Abgesehen davon, dass man zwischen den sechs Handlungssträngen hin und her springen kann, bietet Eleven Eleven drei verschiedene Erlebnis-Modi. Im Story-Mode erlebt man die Geschichte des jeweiligen Charakters - relativ linear. Im Explore-Mode kann man die Welt ganz frei erkunden und viel mehr erfahren wie es zu diesen Katastrophen Szenario gekommen ist. Der dritte und letzte Modus nennt sich Goddess-Mode und ist für alle da, die einen kleinen Götterkomplex haben. In diesem Modus schrumpft die Welt zu einem kleinen Diorama herab, sodass man alle Handlungsstränge aus einer “Gott-Perspektive” überblicken kann. 

Weltuntergang à la carte

Im Prinzip wird es Eleven Eleven in drei Versionen geben. Zum einen für klassische VR-Headsets wie HTC Vive, Oculus Rift und PlayStation VR. Zum anderen für mobile VR Headsets wie der Oculus Go und der Samsung Gear VR. Und last but not least für iOS Geräte ab iPhone 7S als AR (Augmented Reality) Erlebnis. 
Mir persönlich hat es die AR Version besonders angetan, weil man sich in der Welt Wort sprichwörtlich frei bewegen kann. 
Statt nur dazusitzen, bin ich wie ein Irrer in meiner Wohnung herumgelaufen, um die Story aus verschiedensten Blickwinkeln zu erleben. 

Game of the Year? Nein! Neue VR-Erfahrung? Auf jeden Fall!

Wie kann ein Spiel Game of the Year werden, das eigentlich kein Spiel ist? Wie ich anfangs schon erwähnt habe, ist Eleven Eleven meiner Meinung nach kein klassisches Spiel. Für mich ist diese “VR-Software” viel eher ein spannendes Beispiel dafür, wohin sich VR-Entertainment entwickeln könnte. Wenn es in Zukunft mehr VR und AR Erlebnisse wie Eleven Eleven gibt, werde ich womöglich meine VR-Gadgets öfters entstauben müssen. 

Eleven Eleven findest du im Oculus Store für den PC, Oculus Go und Samsung Gear VRSteam, im PlayStation Store oder im Apple AppStore

 


Tags: Eleven Eleven