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Henry Cavill über den Einfluss von Zods Mord auf Superman

Die wohl kontroverseste Szene aus Zack Snyders Man of Steel (2013) kommt am Ende des Films vor: Superman (Henry Cavill) bricht General Zod (Michael Shannon) das Genick, bevor dieser eine unschuldige Familie mit seinem Laserblick umbringen kann. Nachdem er seinen Gegner getötet hat, gibt der Held einen qualvollen Schrei von sich und fängt endlich an, den Tod seines Volkes zu betrauern. 

Der ermordete Zod

Diese Szene kann als ein Schlüsselmoment für Superman gesehen werden: Hier trifft er die schwierige Entscheidung zwischen seinem neuen Zuhause, der Erde, und der Heimat, die er nie kennengerlernt hat, Krypton. In einem Interview hat der Schauspieler Cavill nun genau diese Szene genauer auseinandergenommen und erklärt, welche Konsequenzen der Mord an General Zod für Superman gehabt hätte, wenn die Fortsetzung Man of Steel 2 tatsächlich realisiert worden wäre. Diese wurde jedoch mit Batman v Superman: Dawn of Justice ersetzt.  

"Der Mord an Zod wäre ein guter Grund dafür, warum Superman niemals tötet", sagte der 35-jährige Brite. "Nicht bloß, dass er nicht tötet, weil sein Vater ihm das mal so gesagt hat. Er hätte die Entscheidung in diesem unmöglichen Szenario selbst getroffen und sich gesagt: Es ist mir egal, wenn es wieder einmal unumgänglich wird. Ich werde einen Weg finden, es im Unmöglichen möglich zu machen."

Der Schauspieler brachte außerdem zum Ausdruck, wie sehr er es geliebt hat, den ikonischen Helden zu spielen und wie enttäuscht er war, dass sie nicht die Möglichkeit bekamen, eine leichtere Seite des Superhelden zu zeigen. Man of Steel soll angeblich der erste von insgesamt fünf geplanten Filmen gewesen sein.

"Wir haben nicht die Chance bekommen, auch die andere Seite zu zeigen. Die "Ich bin jetzt bereit, Superman zu zeigen und der Welt mit einem guten Beispiel voran zu gehen"-Seite. Das hätte so viel Freude und Begeisterung gebracht und die wahre Superkraft seines Charakters gezeigt: seine Wärme, mit der er auch andere Menschen dazu bringt, an sich selbst zu glauben. Es ist wirklich schade, denn es wäre die perfekte Ergänzung zu der Ernsthaftigkeit und der Tiefe von Man of Steel geworden", so Cavill. 

Aktuell gibt es keine Pläne, Superman einen weiteren eigenen Film zu geben. Also werden wir ihn wohl bis zum nächsten Teil der Justice League nicht mehr zu Gesicht bekommen. Laut Cavills Vertrag, wird er auch darin wieder den Superhelden mimen.

Neues Superman-Prequel Krypton

In der neuen SYFY-Serie Krypton bekommen wir allerdings ab dem 18. Oktober den Großvater von Superman zu sehen, der vor eine schwierige Entscheidung gestellt wird: Soll er seinen geliebten Heimatplaneten retten und damit die Geburt seines Enkels Superman verhindern oder lässt er die Zerstörung Kryptons zu?

Die Premiere des Superman-Prequel Krypton läuft am 18. Oktober um 20.15 Uhr in einer Doppelfolge zum Auftakt. Anschließend zeigen wir wöchentlich die Wiederholung der Vorwochenfolge um 20.15 Uhr, gefolgt von der neuen Folge um 21.00 Uhr.


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