News | 32 Monate

Kein Kingpin in Spider-Man: Homecoming, Michael Keaton übernimmt Schurkenrolle

Obwohl Michael Keaton das Angebot, in Spider-Man: Homecoming die Schurkenrolle zu übernehmen, zuerst ausschlug, hat Sony nun doch einen Weg gefunden, ihn für den Film zu gewinnen.

Spider Man Captain America Civil War 0

Anscheinend konnte/wollte sich das Filmstudio nach dem Engagement von Robert Downey jr. (Tony Stark) nicht beide kostspieligen Schauspieler leisten. Nachdem man sich kurzzeitig nach anderen Kandidaten umsah, kehrte man mit Keaton erfolgreich an den Verhandlungstisch zurück.

Welche Rolle er genau spielt, ist bisher nicht bekannt. Es wird jedoch gemunkelt, dass er die Rolle des Spidey-Schurken Vulture (Der Geier) übernimmt, einer von Spider-Mans ersten und ältesten Gegnern. Hinter dem Namen verbirgt sich Adrian Toomes, ein brillanter Elektronik-Ingenieur, der eine Vorrichtung mit einem anti-polarisiertem Magnetfeld entwickelt, die es einem Menschen erlaubt, wie ein Vogel mit minimalem Kraftaufwand zu fliegen.

Zum Thema Spider-Man gab es in der vergangenen Woche auch das Gerücht, dass Wilson Fisk alias Kingpin, der in der Netflix-Serie Daredevil von Vincent D'Onofrio verkörpert wird, angeblich im Film auftauchen soll. Auch wenn Kingpin hauptsächlich in den Daredevil-Comics sein Unwesen treibt, nahm er es gelegentlich auch mit Spider-Man auf.

Bei Marvel tat man sich in der Vergangenheit recht schwer damit, Schurken aufzubauen, die im Gedächtnis bleiben. Kingpin, Tom Hiddlestons Loki (Thor, Avengers) und David Tenants Kilgrave (Jessica Jones) bilden erwähnenswerte Ausnahmen. Der Spider-Man-Film wäre eine passende Gelegenheit, um auf den Schurken zurückzugreifen, der damit auch der erste Marvel-TV-Charakter wäre, der den Sprung auf die Leinwand schaffen würde.

Bedauerlicherweise scheint an den Gerüchten nichts dran zu sein. So bestätigt D'Onofrio bei Twitter, dass er nichts davon weiß.

Spider-Man: Homecoming kommt im Juli 2017 in die Kinos.

Quelle: Robots & Dragons