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Keine Zeit für Filme: Studios verschieben Bond und weitere Filme erneut

Neues Jahr, altes Spiel. Da die Pandemie immer noch präsent ist, fühlen sich die Studios ein weiteres Mal dazu genötigt, die Starttermine ihrer Filme nach hinten zu rücken.

Bond25

Der nächste James-Bond-Blockbuster Keine Zeit zu sterben macht den Anfang in der neuesten Runde von Verschiebungen: Wie die Zeitschrift Variety berichtet, wird der Film nunmehr am 8. Oktober 2021 statt wie bisher geplant am 2. April in die Kinos kommen.

Die Verschiebung von Keine Zeit zu sterben ist keine große Überraschung – das 200-Millionen-Dollar-Budget des Films macht einen internationalen Start nötig, um entsprechende Einnahmen zu erzielen. Und selbstverständlich ist dies derzeit nicht möglich, wo viele Kinos entweder geschlossen sind oder im besten Fall eingeschränkte Einlasszahlen anbieten können. Die neueste Verschiebung verzögert Keine Zeit zu sterben nunmehr 18 Monate gegenüber dem ursprünglich geplanten Starttermin am 10. April 2020. Hierbei ist klar, dass MGM die Kosten durch die Verschiebung niedriger einschätzt als die Einbußen, die der Film durch eine Veröffentlichung in Zeiten erleiden würden, in denen ihn die meisten Interessierten nicht sehen könnten

Zeitgleich mit der Verschiebung von Keine Zeit zu sterben hat auch ein anderes Studio Änderungen in der Veröffentlichungsplanung angekündigt: Variety berichtet weiterhin, dass Sony die Starttermine von Ghostbusters: Legacy, der Videospiel-Adaption Uncharted sowie Peter Hase 2: Ein Hase macht sich vom Acker und Cinderella nach hinten verlegt hat.

Cinderella mit Sängerin Camilla Cabello in der Hauptrolle sollte ursprünglich am 5. Februar veröffentlicht werden und wird nunmehr am 16. Juli in die Kinos kommen. Jason Reitmans Ghostbusters: Legacy wird vom 11. Juni auf den 11. November verschoben. Uncharted mit Tom Holland (Spider-Man) als Nathan Drake wird von Juli dieses Jahres auf den 11. Februar 2022 verlegt, ein weiterer Rückschritt auf dem langen Weg des Films auf die große Leinwand. Peter Hase 2 hingegen, der ursprünglich am 2. April anlaufen sollte, wird nun der erstveröffentlichte neue Sony-Film werden und stattdessen am 11. Juni Premiere feiern.

Focus Features schließt sich MGM und Sony ebenfalls in Sachen Verschiebungen an und kündigte an, dass Edgar Wrights Last Night In Soho nunmehr am 22. Oktober statt am 23. April herauskommen wird. Diese neueste Welle von Veröffentlichungsänderungen hat so gut wie alle bedeutenden Neustarts aus dem ersten Quartal 2021 hinausverschoben. Ob diese Filme – besonders die Großproduktionen, die auf hohe Ticketverkaufszahlen zur Deckung ihrer Kosten angewiesen sind – weiteren Verschiebungen entgegensehen, bleibt abzuwarten.

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Dieser Artikel wurde von Thorsten Walch von Moin Moin Medien im Auftrag von SYFY.de übersetzt.

Der Originalartikel stammt von SYFY.com und wurde von Vanessa Armstrong geschrieben.