News /

Lana Condor aus Deadly Class hat sich von Chris Hemsworth inspirieren lassen

Lana Condor haben wir zuletzt in der Netflix-Adaption von „To all the Boys I've Loved before” gesehen. Ein Jahr später ist Lana wieder in der Schule, doch statt sich zu Tode zu schämen, weil ihre heimlichen Liebesbriefe veröffentlicht wurden, warten hier eine ganze Reihe anderer Todesursachen auf sie. Die neue SYFY-Serie Deadly Class basiert auf den Comics von Rick Remender, die in den 80er Jahren an einer Schule für junge Killer spielen.

Saya schaut über ihre Schulter nach hinten

Wie ähnlich ist die Kings Dominion einer echten Schule?

“Die Kantine ist vielleicht am Ähnlichsten“, sagt Condor. „Also die Situation, einen Sitzplatz zu finden. Ich würde sagen, dass in der Kantine die Cliquenbildung sehr groß ist. Das ist an der Kings Dominion genauso, wie an einer echten Highschool. Und dann natürlich die ganzen Dreiecksbeziehungen.“

Drei sind einer zu viel

Ja, diese Kids sind Killer, aber das heißt nicht, dass sie sich nicht auch mit dem gleichen Drama herumschlagen müssen, wie es nicht-tötende Teenager tun. Aber Condor meint, dass einige dieser klassischen Situation in Deadly Class ein wenig anders sind, besonders die Dreiecksbeziehung zwischen dem Neuling Marcus (Benjamin Wadsworth), Maria (Maria Gabriela de Faría) und Condors Rolle Saya.

“Ich denke, es ist sehr selten, dass man zwei Frauen um einen Mann streiten sieht, die im gleichen Boot sitzen“, sagt sie. „Im Fernsehen sind die beiden Frauen in Dreiecksbeziehungen immer zickig und gemein zueinander, oder? Sie sind so ‘Oh mein Gott, nein. Er gehört mir.’ Aber in dieser Serie ist das nicht der Fall. Saya und Maria unterstützen sich immer noch gegenseitig. “

Aber das heißt trotzdem nicht, dass Marcus‘ plötzliches Auftauchen nicht für ganz schön Aufsehen an der Schule sorgt.

“Marcus ist meiner Meinung nach auf jeden Fall ein Störfaktor“, sagt sie. „An der Kings Dominion waren wir gewöhnt an…wir haben unser eigenes Ding gemacht, wussten, wie es geht und dann kommt auf einmal dieser Störfaktor daher. Die Mädchen waren davon sehr überrumpelt und das bedroht Leute wie Chico.“

Eine natürliche Verbindung

Condors Rolle der Saya gehört zu den Leuten, die am meisten von Marcus‘ Auftauchen an der Schule betroffen sind. Der Dekan der Schule Lin (Benedict Wong) weist sie an, als sein Mentor zu fungieren. Das bedeutet, dass Marcus‘ Taten sich auch auf Saya auswirken. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum die beiden sich voneinander angezogen fühlen.

“Ich denke, dass Saya sieht, wie Marcus leidet und sie sich damit sehr gut identifizieren kann“, erklärt Condor. „Auch wenn sie ihn eigentlich nicht an sich heranlassen möchte, passiert es trotzdem, denn wenn du eine Verbindung mit jemanden hast, kannst du nichts dagegen tun.“

Saya und Marcus

Das hört sich ziemlich nach einer normalen Highschool an, aber lasst uns nicht vergessen, dass es sich bei den Schülern um Killer handelt, die dazu ausgebildet werden, mit gnadenloser Effizienz zu morden.

Welche körperlichen Herausforderungen gehen damit einher, zu einem Killer zu werden?

Condor sagt, die physische Transformation hat ihr geholfen, in ihre Rolle einzutauchen. “Ich glaube, ich habe mich so sehr auf das Training fokussiert, weil ich wusste, wie viel Saya kämpfen wird“, erklärt Condor. „Ich hab sehr viel trainiert für die Show und der Schmerz, mit dem das Training einher ging, hat mich, glaube ich, der Rolle noch einmal näher gebracht. Denn sie hat in der Vergangenheit auch viel Schmerz erleiden müssen. Wenn ich Hanteln gehoben habe, habe ich an diesen Schmerz gedacht.“

Und wie so viele von uns auch, hat sie Chris Hemsworth als Inspiration gesehen.

“Mein Körper war gebrochen. Es war furchtbar“, sagt sie. „Aber ich wollte es versuchen… Ich glaube, Chris Hemsworth hat gesagt, er trainiert vier Monate vor einem Film extrem hart, weil er weiß, dass er während des eigentlichen Drehs keine Zeit hat, um so viel Sport zu machen. Er wird also langsam wieder abbauen, deswegen muss er in der bestmöglichen Form starten. Das wollte ich auch.“

Die körperliche Veränderung hatte aber auch andere, unerwartete Vorteile, wie das Lernen von Selbstverteidigung. Condor erwähnt, wie positiv sich das auf sie und auch die anderen Frauen im Cast ausgewirkt hat.

“Ich denke, der coolste Teil für mich war es, Selbstverteidigung zu lernen. Denn das ist auch für mich als Lana toll zu können und zu wissen, wie man sich in manchen Situationen verteidigen kann. Die Frauen im Cast sind echt tough und ich glaube, die Show hat allen weiblichen Darstellerinnen ein Bewusstsein für ihre Stärke gegeben, das sie vielleicht vorher nicht hatten. Deswegen mag ich die Schule für Killer echt gerne und ich denke, Saya ist gerne dort. Und sie will die beste sein. Tötet sie gerne? Nein, definitiv nicht. Aber ich denke, sie ist bereit es zu tun, wenn es sein muss.“

Sympathische Mörder

Deadly Class spielt in den 80er Jahren und es geht um Teenager, die Mörder sind – aber die Zuschauer können sich trotzdem in die Handlung hineinversetzen. Die Charaktere kämpfen mit Problemen, die wir alle nachvollziehen können. Und genau deswegen meint Condor, ist die Serie gerade in der heutigen Zeit so relevant.

“Die Show ist perfekt, um sie jetzt anzuschauen, denn gerade heute können Leute nachvollziehen wie es ist, missverstanden oder isoliert zu werden“, erklärt sie. „Und ich denke, dass bei all den verrückten Sachen, die gerade in der Welt passieren, die Serie dabei unterstützen kann, dass sich die Menschen nicht so alleine fühlen.“

SYFY zeigt Deadly Class ab dem 27. Februar 2019 um 20.15 Uhr, zum Auftakt mit einer Doppelfolge, danach immer mittwochs um 21.00 Uhr mit einer neuen Episode. Die Wiederholung der Vorwochenfolge ist jeweils um 20.15 Uhr zu sehen.

 


Tags: Deadly Class