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Need for Speed Payback: Als hätte Vin Diesel Fast & Furious 9 mit virtuellen Hypercars gedreht

Auf der gamescom gibt es knallharte Simulationen, bei denen der Reifenabrieb dynamisch berechnet wird und sich die Performance stark je nach Wetter verändert. Und dann gibt’s da Need for Speed: Payback, was auf Nvidas Showcase-Event einfach nur Gas gibt: Ein Truck mit Koenigsegg Regera an Bord rast über die Straße, hinterlässt auf einer GTX 1080 wunderschön animiert und brachial inszeniert eine Schneise der Verwüstung. Was zur Hölle ist denn hier los? Wir sitzen im Ford GT, geben Gas, wollen ran an den LKW, doch da tauchen gleich sieben BMW X8 auf. Das sind Enforcer, quasi Bodyguards für den Truck. Zeit unsere Fast & Furious-Moves auszupacken…

Präsentiert von: Benjamin Kratsch


Ein Hollywood-Racer der explosiven Art

Payback ist ein klassischer Hollywood-Racer, da wird die Physik gerne mal ausgehebelt und noch ein paar mehr Effekte draufgepackt. Weil die SUVs uns ständig versuchen zu rammen, rammen wir zurück. Mit so einem Ford GT würde man gegen einen X8 nicht so wahnsinnig viel ausrichten, die Fahrzeuge haben eine ähnliche Masse. Weil aber Need for Speed keine normale Rennspielserie ist, werden jetzt sogenannte Takedowns ausgelöst: Der X8 wird Kopf über nach vorne geschleudert, so als wäre eine Bombe unter seinem Hinter explodiert und endet in einem Flammenball. Klingt krass und ganz schön irre? Nun, wenige Sekunden später bittet uns unsere Beifahrerin Jess im besten Michelle-Rodriguez-Style nah an den Truck ranzufahren, damit sie drauf springen kann. Sie zieht sich hoch, schweißt ein Loch ins Dach. Im nächsten Moment zerreißt eine mächtige Explosion das Heck des LKWs und Jess sitzt am Steuer eines sündhaft teuren Koenigsegg Regera. Kann man schon machen, so ein 2,1 Millionen Euro teures Schmuckstück durch die Flammen jagen. 

Lust auf mehr Rennspiele: Hier sind die Besten der Besten der gamescom 2017:
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The Rock fährt den gepanzerten Rhino-Truck

 

 

Irgendetwas muss besonders sein an diesem Auto, mal abgesehen von seinem Preis. Denn nicht nur wurde es extrem gut bewacht, jetzt rauscht uns auch gleich eine ganze Armee von Streifenwagen entgegen: Crown Victorias, Dodge Charger, sogar eine Police-Corvette setzt sich vor den Tross und leitet die Jagd ein. Unterdessen versucht ein Polizeihubschrauber uns den Weg abzuschneiden, wirbelt jede Menge Sand auf, will uns die Orientierung nehmen.

Wie praktisch doch, dass der Regera mit seinen 1500 PS das schnellste Straßenfahrzeug der Welt ist und in Need for Speed: Payback auch gleich noch einen Nitro zünden darf. Besser ist das, denn als seine Kollegen versagen, zieht der Commander der Spezialeinsatzkräfte von Fortune Valley die letzte Konsequenz: Der Rhino prescht heran und macht genauso kurzen Prozess mit im Weg stehenden Autos, wie Dwayne „The Rock“ Johnsons GURKHA Armored Assault Vehicle, mit dem er in Fast & Furious 5 durch ganze Häuserviertel in Rio geprescht ist. Die Cops werden in NFS: Payback deutlich aggressiver auftreten als im Vorgänger, wie uns Creative Director Will Ho verrät. 

Das umfangreichste Tuning der Seriengeschichte

Erinnert ihr euch noch an Need for Speed: Underground? Es war der erste Versuch das erste The Fast & Furious visuell und vom Feeling her einzufangen. Daran fühlten wir uns in Köln zurückerinnert: Neon-Unterboden-Beleuchtung, folierte Scheinwerfer, extreme Spoiler für mehr Downforce. Sogar der Reifenqualm lässt sich einfärben, was komplett irre ist. Das alles sieht bereits jetzt auf einem Asus Notebook vom Typ Zephyrus mit GTX 1080 begnadet gut aus: Super scharfe Automodelle treffen auf ein Effektfeuerwerk, das sogar Michael Bay beeindrucken würde. Zudem nutzt Entwickler Ghost Games auch Technik und Setting für spielerische Neuerungen: Polizei-Helikopter wirbeln Staub auf, um uns in der Wüste die Sicht zu nehmen. Ob der Hubschrauber sich wohl ausschalten lässt? Dom, Mia, Roman und der Crew würde da schon etwas einfallen. 

 

 

 


Tags: Gamescom 2017