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Nicht mal Robert Downey Jr. kennt das Ende von Infinity War

Es ist schon fast zu einem Running Joke geworden, dass im Marvel-Universum jeder einzelne Mitwirkende isoliert von anderen Beteiligten an den Filmen arbeitet, damit niemand auch nur eine Chance hat, ein kleines bisschen des Inhalts den neugierigen Fans zu verraten. Daher ist es also nicht verwunderlich, dass auch zwei neue Mitglieder des Superteams sich zu den Details des Films in Schweigen gehüllt haben. Ihre Stille verrät allerdings trotzdem eine ganze Menge. 

Mark Ruffalo und Robert Downey Jr.

Als er nach den größten Todesfällen in dem neuen Film Avengers: Inifinity Wars gefragt wurde (am Anfang gibt es mindestens einen Charakter, der stirbt), hat der Regisseur von Thor: Ragnarok Taika Waititi nur mit einem Witz geantwortet:

Natürlich hat er das gemacht, denn er will es sich sicher nicht mit Marvel verscherzen. Viel wichtiger ist allerdings, dass sich Robert Downey Jr. eingemischt und bekannt gegeben hat, dass nicht mal den langjährigen Superhelden genug vertraut wird, um ihnen das Ende des Films zu verraten. Wenn man sich dazu noch die Antwort von dem Executive Producer Trinh Tran anschaut, der sagt, sie würden niemandem das komplette Drehbuch sondern nur die für ihre Rolle wichtigen Stellen geben, scheint das Gerücht um die strenge Anti-Spoiler-Haltung Marvels perfekt.  

Das könnte stimmen - oder nur eine Marketing-Strategie sein, um Fragen nicht beantworten zu müssen, ohne dabei unhöflich zu wirken. Denn es scheint schon ein wenig weit hergeholt zu sein, dass Schauspieler selbst nichts über den Film wissen - obwohl auch Stars wie Tom Holland und Benedict Cumberbatch öffentlich gesagt haben, sie würden im Dunkeln gehalten werden. Das müsste eine sehr seltsame Erfahrung bei den Dreharbeiten sein und auch eine Herausforderung für den Regisseur, die ihn wahrscheinlich in seiner kreativen Leistung einschränken würde.  

Nachdem Josh Brolin kürzlich erzählte, wie viel Überzeugungsarbeit er leisten musste, damit er bei dem Superhelden-Projekt mitwirken durfte, scheint diese Strategie nicht die hilfreichste zu sein, um neue Talente zu finden, auch wenn dadurch keine Spoiler durchsickern. Da die Filme zu den finanziell erfolgreichsten Veröffentlichungen in der Filmgeschichte überhaupt zählen, wirkt es ein wenig altmodisch, so auf Isolation und Stillschweigen zu bestehen. Zumindest wird das nicht der ausschlaggebende Faktor für den Erfolg an der Kinokasse sein.

Avengers: Infinity War kommt am 26. April in die Kinos


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