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Offiziell! Michelle Yeoh bekommt eigene Star-Trek-Serie über Sektion 31

Die Gerüchte waren schon eine Weile vorhanden, jetzt hat CBS Nägel mit Köpfen gemacht. Michelle Yeoh wird als Imperatorin Georgiou eine eigene Serie rund um ihre Abenteuer mit Sektion 31 erhalten.

Star Trek

Präsentiert von: Björn Sülter


Nun steht es fest: Neben Star Trek: Discovery (zweite Staffel ab 17.01.2019 in den USA, ab 18.01.2019 auf Netflix in Deutschland), der noch namenlosen Picard-Serie (Ende 2019), der Animationsserie Star Trek: Lower Decks von Mike McMahan, der noch namenlosen weiteren Animationsserie und den Short Treks wird es auch eine Serie rund um Imperatorin Georgiou und ihre Abenteuer mit Sektion 31 geben. Franchise-Boss Kurtzman sagte dazu:

"Michelle hat Decken zum Einsturz gebracht, Grenzen überwunden und uns seit Jahrzehnten mit ihrer Anmut begeistert. (...) Ich bewundere sie als Mensch. Als Schauspielerin verehre ich sie. Erika und Boey sind bemerkenswerte, aufregende Autorinnen, die eine frische Perspektive in die Welt von Star Trek bringen, und wir sind alle aufgeregt, das nächste, wilde Kapitel im Leben der Georgiou zu erforschen."

Auch Michelle Yeoh zeigte sich begeistert von der Aussicht:

"Ich bin so aufgeregt, diese reichhaltigen Star-Trek-Geschichten weiterzuerzählen. (...) Teil dieses Universums zu sein und diesen spezifischen Charakter zu spielen, war für mich so eine Freude. Ich kann nicht abwarten zu sehen, wohin das führt. Mit Sicherheit glaube ich daran, dass es dorthin gehen wird, wo noch nie eine Frau jemals zuvor hingegangen ist."

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Frauenpower

Neben dem Star vor der Kamera stattete Kurtzman, der neben Heather Kadin, Rod Roddenberry und Trevor Roth ausführender Produzent sein wird, die Serie direkt noch mit weiterer Frauenpower hinter der Kamera aus. Die aus Star Trek: Discovery bekannten Autorinnen Bo Yeun ‘Boey’ Kim und Erika Lippoldt werden die Serie schreiben und als Showrunner fungieren. Das Duo hatte im ersten Jahr von Star Trek: Discovery die starke Episode Into the Forest I Go (Algorithmus) geschrieben und zuletzt den Short Trek namens The Brightest Star rund um Saru abgeliefert. Einen Titel hat die neue Serie noch nicht. Auch ist nicht bekannt, wann sie zu sehen sein wird oder wer sie außerhalb des Heimatlandes zeigen wird. In den USA übernimmt wie gehabt CBS All Access. Produziert wird die Serie von Secret Hideout, Roddenberry Entertainment und CBS. Wir halten euch selbstverständlich über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden.

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Rückblick: Die Sektion 31

In jedem Fall hat man sich als Aufhänger der Serie eine spannende Geschichte ausgesucht.

Captain Phillipa Georgiou war in der ersten Staffel von Star Trek: Discovery verstorben. Doch kehrte Yeoh später als finstere Imperatorin aus dem Spiegeluniversum zur Serie zurück. Nachdem Burnham sie von dort aus mitgenommen hatte, zeigte eine Bonussequenz, die die Produzenten erst nach der Staffel präsentierten, wie sie von einem Mann namens Leland für die Sektion 31 angeworben wurde. Diese kurze Szene erklärte auch nachträglich die schwarzen Abzeichen vom Beginn der Discovery-Staffel. Im zweiten Jahr der Serie wird sie ebenfalls wieder auftauchen, da man sie bereits im Trailer sehen konnte. Wie es scheint, könnte sogar Ash Tyler alias Voq (Shazad Latif) eine Rolle im Geflecht rund um die Geheimorganisation spielen.

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Doch ist die Sektion 31 keine Erfindung der Produzenten von Star Trek: Discovery. Sie kam erstmals in Star Trek: Deep Space Nine in Gestalt des undurchschaubaren Sloan vor, der Dr. Bashir rekrutieren wollte.

Später war es dann Malcom Reed (Dominic Keating), der in Star Trek: Enterprise von einem anderen Agenten angeworben wurde.

Die Geschichten rund um Georgiou liegen zeitlich zwischen diesen beiden Serien, da Star Trek: Enterprise zwischen 2151 und 2155 spielt und Star Trek: Deep Space Nine zwischen 2369 und 2375. Star Trek: Discovery nahm im Jahr 2256 ihren Anfang.

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Autor, Journalist & SYFY-Experte Björn Sülter nimmt euch mit auf eine Zeitreise durch über 50 Jahre, erzählt die Geschichten hinter den Kulissen und beleuchtet Stärken, Schwächen und Dramen aller Serien und Filme seit 1966! Angefangen mit den Abenteuern des Captain Kirk über Picard, Sisko, Janeway und Archer hat sich Star Trek seit damals eine treue und engagierte Fanbase erarbeitet. Die erfolgreichen Reboot-Kinofilme des J. J. Abrams sorgen seit 2009 für ebenso viel Diskussionsstoff wie die jüngst gestartete Fernsehserie Star Trek: Discovery. So zeigt sich das Franchise somit immer noch topfit und durchlebt aktuell einen weiteren Frühling. Die Entstehung und der Verlauf jeder Serie und jedes Films wird dabei eingehend beleuchtet. Ein ausführlicher Teil befasst sich zudem mit den neuen Kinofilmen und Star Trek: Discovery.

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Über den Autor:

Björn Sülter lebt mit Frau, Tochter, Pferden, Hunden & Katze auf einem Bauernhof irgendwo im Nirgendwo Schleswig-Holsteins.

Der Autor, Journalist & Podcaster ist Experte bei SYFY sowie freier Mitarbeiter bei Serienjunkies und Quotenmeter. Im Printbereich schreibt er für das Phantastik-Magazin Geek! und den Fedcon-Insider. Neben seinem Sachbuch "Es lebe Star Trek" ist im Oktober der Auftakt seiner Jugendbuchreihe "Ein Fall für die Patchwork Kids" erschienen. Im Dezember liefert er mit "Beyond Berlin" seine erste eigene Science-Fiction-Reihe ab.

Sein Podcast Planet Trek fm behandelt alle Themen rund um Trek sowie das phantastische Genre. Bereits seit über zwanzig Jahren schreibt und spricht er für verschiedene Medien. Besucht auch gerne Björns Homepage Sülters Sendepause mit vielen seiner Artikel und Rezensionen zu Star Trek, Babylon 5, The Expanse, Akte X oder The Orville sowie seinen Twitter-Account.


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