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Pandora: Frisches Genre-Futter für SF-Fans

Begleitet Jax (Priscilla Quintana) auf ihren spannenden Selbstfindungstrip in eine bizarre Welt der Zukunft.

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Wir schreiben das Jahr 2199. Jax (Priscilla Quintana) muss sich nach dem Verlust ihrer Eltern an einer intergalaktischen Akademie auf der Erde durchschlagen und ihren eigenen Weg finden. Dabei steht sie gleich vor mehreren Aufgaben: Sie möchte unbedingt herausfinden, was wirklich mit ihren Eltern geschehen ist, nebenbei ergründen, was ihr Onkel (Noah Huntley), bei dem sie untergekommen ist, vor ihr verbirgt und obendrauf noch den Alltag an der Earth’s Space Training Academy bestehen. Dort tummeln sich viele verschiedene Individuen, die Jax die Eingewöhnung auf ihrem eigentlichen Heimatplaneten nicht leichter machen. Mit einigen schließt sie jedoch auch Freundschaft und gewinnt wichtige Verbündete.

Schöpfer der Serie ist Mark A. Altman, der sich bisher insbesondere mit dem Horrorstreifen Room 6 hervorgetan hat. Außerdem schrieb und produzierte er die beiden Filme der Reihe House of the Dead. Beim ersten führte der Deutsche Uwe Boll Regie. Trekkies kennen Altman übrigens auch für seine Arbeit an der Komödie Free Enterprise, bei der sogar William Shatner alias Captain Kirk mit von der Partie war. Altman selbst bezeichnet seine Serie übrigens als College-Drama mit Verschwörungen im Stile von Akte X und Game of Thrones.

Und wirklich verbindet Pandora beliebte Elemente verschiedener Formate des Genres. Den Verlust der Heimat und Tod der Eltern kennt man beispielsweise aus Smallville. Der Kniff ist hier aber natürlich, dass Jax von der Erde stammt und somit nach Hause zurückkehrt. Es handelt sich dabei jedoch um ein Zuhause, das ihr auch in gewisser Weise fremd geworden ist.

Während man im Star-Trek-Franchise zwar seit Jahrzehnten von einer Academy-Serie redet, trauten sich die Macher von Pandora diesen Schritt auch zu gehen und etablieren das erste echte Highschool-Format mit Space-Flair. Ebenfalls mit dabei sind Raumschiffe und mysteriöse Portale (Stargate läßt grüßen). Dass Jax sich dazu noch auf eine Suche nach dem rechten Weg und der richtigen Seite begibt, erlaubt Gedanken an die Jedi-Ritter und auch an die Schüler aus Hogwarts, wo es ebenfalls immer um Identitätsfindung ging und darum, zwischen Gut und Böse, Licht und Schatten zu unterscheiden und schlußendlich zu wählen.

Pandora wird durch den gekonnten Mix dieser beliebten Themen jedoch zu etwas völlig Eigenständigem, betreibt fleißig Worldbuilding und schickt uns auf eine ganz individuelle Reise an der Seite einer starken und sympathischen Frauenfigur, die uns ganz nebenbei die Zukunft der Menschheit auf unserem schönen Planeten in nicht einmal 200 Jahren präsentiert. Erzählerisch steht der Serie auch zukünftig alles offen, was insbesondere erfreulich ist, da man seitens des US-Senders The CW das Format bereits um eine zweite Staffel verlängert hat.

Die neue Serie Pandora läuft ab Dienstag, dem 18. Februar 2020 wöchentlich um 20.15 Uhr. Zunächst wird die 13-teilige erste Staffel gezeigt.

Neben Priscilla Quintana als Jacqueline „Jax“ Zhou, Oliver Dench als Xander Duvall, Raechelle Banno als Atria Nine und Ben Radcliffe als Ralen sind noch Banita Sandhu als Delaney Pilar, Martin Bobb-Semple  als Thomas James Ross und Noah Huntley als Donovan zu sehen.

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