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Resident Alien: Die Aliens sind längst unter uns!

Die neue SYFY-Serie Resident Alien erzählt die Geschichte eines Außerirdischen, der unter Dorfbewohnern lebt. Der gute Mann ist jedoch nicht allein: Aus der TV- und Kino-Geschichte wissen wir schließlich, dass Aliens schon lange unter uns weilen.

Resident Alien Episode 101 Pilot Promotional Photo

von Björn Sülter

Im April feiert eine neue Genreserie bei SYFY-Premiere, auf die wir uns bereits jetzt freuen dürfen. Darin prallen die verschrobenen Bewohner einer amerikanischen Kleinstadt auf einen Außeridischen, der nach einer Bruchlandung versucht, heimlich seine geheime Mission zur Auslöschung der Menschheit voranzutreiben. Dazu tarnt er sich als Arzt Dr. Harry Vanderspeigle, muss aber bald seine Prioritäten und Ansichten hinterfragen: Sind die Menschen wirklich so schlimm?

Bevor es damit jedoch losgeht, erinnern wir euch zur Einstimmung heute an fünf Formate, in denen ebenfalls Außerirdische unter Menschen gelebt haben. Mit unterschiedlichen Folgen ...

Mein Name ist Liz parker

Bei der in der Überschrift zitierten Liz Parker handelte es sich innerhalb der Serie Roswell zwar nicht um ein Alien, sie war aber mit einigen befreundet. Max, Isabel und Michael (oder wie sie eigentlich hießen: Zan, Vilandra und Rath) waren 1947 in Roswell mit ihrem Raumschiff abgestürzt. Rund vierzig Jahre später krabbelten die drei dann sechsjährig aus ihren Brutkapseln mitten in der Wüste und wuchsen am Schauplatz ihres Absturzes auf. Die Serie setzte dann rund zehn Jahre danach ein und führte uns neben üblichen Teenager-Themen auch die Sorgen vor Enttarnung vor Augen. Dank des schmissigen Titelsongs von Dido (Here with me), dem atmosphärischen Stil (unter anderem unter Mitwirkung von "Riker" Jonathan Frakes) und den guten Darstellern wie Jason Behr, William Sadler, Colin Hanks, Emilie de Ravin oder Katherine Heigl macht die Serie fraglos auch heute noch Spaß.

Nach einigen Irrungen und Wirrungen endete sie nach drei Staffeln schließlich auf eine ähnliche Weise, wie viele vorige Episoden begonnen hatten; mit einem Tagebucheintrag aus dem Off. "Ich bin Liz Parker und ich bin glücklich." sprach die menschliche Heldin nach der Hochzeit mit ihrem Max und entließ uns Zuschauer mit dem Gefühl, dass Alien-Stories auf Erden wirklich ein Happy-End haben können.

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Ich lach mich tot

Kommen wir nun zu einem ganz besonderen Vertreter einer außerirdischen Hochkultur auf Erden: Gordon Shumway alias ALF. Der zottelige Außerirdische mit der Vorliebe für Katzen und Chaos krachte einst mit seinem Raumschiff in die Garage der Familie Tanner. Was für ein Glück für ihn! Willie, Kate, Lynn und Brian hatten zwar oft auch schwer mit den Eskapaden des Wirbelwinds zu kämpfen, freundeten sich aber auch mit ihm an und beschützten ihn so gut es eben ging; bis zum dramatischen und schockierenden Serienfinale, das eigentlich nur ein Cliffhanger für das fünfte Jahr der Serie hatte sein sollen.

Der Sender entschied damals jedoch anders. Zwar gab es später noch einen Nachschlag in Form eines TV-Films, dieser konnte die Fans jedoch nicht besänftigen. Man verzichtete dabei nämlich unverständlicherweise auf die Tanners und raubte dem Format somit auch einen Großteil des bekannten Humors. Schade.

Dennoch bleibt die Serie ALF einer der witzigsten Vertreter des Genres und ist immer wieder einen Blick wert.

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Edgar

Ein außerirdisches Wesen, auf das man nur sehr ungern in der realen Welt treffen würde, ist die übergroße Schabe im Edgar-Kostüm aus dem Film Men in Black. In der Gestalt eines armen Farmers versteckte sich diese Kreatur eine Weile vor den Agenten, bevor sie schließlich zum großen Antagonisten des Filmes wurde und sich in voller Pracht zeigte.

Nein, mit diesem Alien war nicht gut Kirschen essen. Also: Obacht, wenn euch jemand nach Zuckerwasser fragt (oder aussieht, als würde er oder sie nicht so recht in die eigene Haut passen).

Übrigens: Men in Black erklärt uns nebenbei auch noch, wer von den beliebtesten Promis der damaligen Zeit ebenfalls in Wirklichkeit ein Außerdirscher war. Da möchte man sich am liebsten direkt selbst blitzdingsen.

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LEhrer, die unbekannten wesen

Ein wirklich gruseliger Filmreißer enstand 1998 unter dem Titel Faculty – Trau keinem Lehrer. Verantwortlich zeichnete dabei Robert Rodriguez, der durch Desperados und From Dusk Till Dawn gerade mächtig angesagt war. In seinem Streifen gehen an einer High School in einer amerikanischen Kleinstadt merkwürdige Dinge vor. Die Lehrer verhalten sich passiv agressiv und konsumieren Unmengen an Wasser. Dass die Schüler nicht nur sukzessive als Wirte dienen müssen, sondern auch gegen die Eindrinlinge aufbegehren, ist da Ehrensache!

Dabei ist der Film neben all dem Spaß aber auch eine gelungene Variation von Seifenopern-Motiven und der immer wieder spannenden Hackordnung an Schulen. Außenseiter und Looser retten gemeinsam und mit Koffein die Welt! Ähnlich schräg ging es eigentlich nur bei Mars Attacks! zu, wo schlechte Countrymusik die Alien-Invasoren in die Knie zwang (oder genauer: zum Platzen brachte).

Faculty – Trau keinem Lehrer ist auch heute noch einen Blick wert; nicht zuletzt wegen der guten Stars wie Robert Patrick, Salma Hayek, Famke Janssen, Elijah Wood oder Josh Hartnett.

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SEX, DROGEN & FASTFOOD

Auch im Zeichentrickbereich führt man uns bereits seit 2005 das Leid von Aliens auf Erden vor: Genauer gesagt in Seth MacFarlanes langlebiger Reihe American Dad.

Dort lebt Roger auf dem Dachboden der Familie Smith, nachdem der pansexuelle 1601-jährige Außerirdische dem Protagnosten Stan einst in Area51 das Leben rettete. Roger weiß wirklich, was auf Erden "richtig gut" ist. Er liebt Sex, Alkohol, Fernsehen, Fastfood, Kokain und begeistert sich auch sonst für jede Art von Rauschmitteln. Das bringt ihn (und seine Gastfamilie) jedoch auch immer wieder in Schwierigkeiten. In verschiedenen Kostümierungen und dank seines Faibles für Perrücken verlässt er jedoch auch gerne und regelmäßig das Haus. Da ist Chaos vorprogrammiert; und das bereits seit über 15 Jahren!

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Wir sehen: Captain Hah Re alias Dr. Harry Vanderspeigle ist nicht alleine auf Erden. Seine außerirdischen Kolleginnen und Kollegen waren oder sind irgendwo da draußen. Bei Bedarf oder Problemen kann er sich bestimmt vertrauensvoll an sie wenden; zumindest an die, die noch nicht gestorben oder wieder ins All aufgebrochen sind.

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Die neue Serie Resident Alien mit Alan Tudyk in der Hauptrolle startet am 8. April um 20.15 Uhr immer donnerstags mit einer Folge pro Woche als exklusive deutschsprachige TV-Premiere auf SYFY.Alle Folgen sind nach Ausstrahlung auch auf Abruf verfügbar.

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