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Rocket League goes Fast & Furious: Der Vin-Diesel-Mega-Deal

Habt ihr Fast & Furious 8 gesehen? Den wohl abgefahrensten Film des Jahres. Ein Streifen, der die Physik komplett auf den Kopf stellt, hunderte Autos aus Parkhäusern auf die Straßen Manhattans krachen lässt und euch auch sonst mit seiner Action in die Kinosessel drückte. Dachtet ihr damals auch, dass dieser Film perfekt zu Rocket League passt? Voila, da seid ihr nicht alleine. Vin Diesel steht schließlich total auf Gaming. 

Präsentiert von: Benjamin Kratsch


Die Pirouetten in der Luft, die perfekten Bremspunkte, der Skill, die wahnsinnige Action. Fast & Furious 8 wirkt in gewissen Punkten fast schon so, als hätten seine Macher zu viel Rocket League gezockt: Unvergessen jene Szene, in der Vin Diesel erst mit Spikes auf den Reifen durchs ewige Eis Islands driftet (gedreht wurde auf Island, die Szene spielt aber im Film nahe einer russischen Militärbasis in der Barentsee in der Arktis) und dann seinen Raketenantrieb zündet, um über einen Hügel so hoch zu schießen, dass er einfach mal eine Lenkrakete abfängt. Viel mehr Rocket League in Hollywood geht eigentlich nicht. Dachte sich auch Psyonix und sprach mit Universal sowie Vin Diesels Produktionsfirma, um ein paar der legendären Raser ins Spiel zu bringen: Den Dodge Challenger und Nissan Skyline GTR-R34. 

Vin Diesel: Ein echter Gamer und sein Dodge Challenger

Vin Diesel ist ein richtiger Power-Nerd und Gamer. Wenn er über Spiele spricht, leuchten seine Augen auf. Es war in den 80ern, als Vin in New York von seinem harten Job als Türsteher mit Dungeons & Dragons relaxte - einem Pen & Paper-Rollenspiel, quasi dem Vorgänger von heutigen Titeln wie Dragon Age von Bioware. 2002 hatte er das erste große Geld mit Filmen verdient und war enttäuscht von der Qualität von Spielen, die auf Filmen basierten. Er gründete die Tigon Studios, engagierte den legendären Entwickler Starbreeze und stampfte mit ihnen The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay aus dem Boden. Eines der besten Filmspiele. Kein Wunder also, dass Psyonix bei Vin Diesel an der richtigen Adresse war, um seine Autos und die seiner Co-Stars ins Spiel zu integrieren. 

Der Skyline GTR R34: Eine Hommage an Paul Walker

Vin und Paul waren beste Freunde, sein Unfalltod war ein schwerer Schlag für den Schauspieler. Walker saß als Beifahrer in einem Porsche, der mit 150 km/h gegen einen Baum krachte. Ihr werdet euch vermutlich gewundert haben, warum der Skyline GTR R34 aus dem vierten Teil auch in Fast & Furious 8 gefahren wird: Vin Diesel möchte in jedem Film mindestens eine Hommage an seinen Freund unterbringen, deshalb hat er einen hübschen Auftritt während einer völlig irrsinnigen Verfolgungsjagd. Und es auch in Rocket League geschafft: Der Skyline ist deutlich strom-linienförmiger und agiler als der wuchtige, bullige, sehr amerikanische Dodge. Der dafür eine sehr breite Front bietet - perfekt für Gewaltschüsse aus der Distanz.


Tags: Universal Open Rocket League