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Scarlett Johansson & Disney einigen sich im Rechtsstreit

Es gehört zu den weniger schönen Dingen hinter den Kulissen der glamourösen Filmszene: gerichtliche Auseinandersetzungen. Immerhin konnten sich nun Scarlett Johansson und Disney auf einen Vergleich einigen.

Black Widow Avengers

Der Rechtsstreit zwischen Disney und Scarlett Johansson ist beendet. Wie Hollywood Reporter enthüllte, einigten sich die beiden Parteien nun auf einen Vergleich.

Wir erinnern uns: Scarlett Johansson hatte kurz nach Veröffentlichung von Black Widow im vergangenen Juli eine Klage wegen Vertragsbruchs gegen Disney eingereicht, da ihr garantiert worden war, dass der Marvel-Solofilm ihres Charakters exklusiv in die Kinos kommen würde. Nach etlichen Verzögerungen 2020 und auch 2021 kam der Film schließlich sowohl in die Kinos als auch auf Disney+ und spielte weltweit 379 Millionen US-Dollar ein. In separaten Presseerklärungen, so Hollywood Reporter, drückten Johansson und Alan Bergman, Vorsitzender der Disney-Studios ihre Dankbarkeit über die Erzielung des Vergleichs aus.

»Ich bin froh, dass ich die Differenzen mit Disney beilegen konnte«, sagt Johansson, die den MCU-Charakter seit dem Film Iron Man 2 von 2010 spielt. »Ich bin unglaublich stolz auf die gemeinsame Arbeit, die wir während der vergangenen Jahre geleistet haben, und auch meine kreativen Beziehungen zum Team habe ich immer sehr genossen. Ich freue mich darauf, unsere Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.«

In seiner Erklärung hob Bergman den Beitrag der Schauspielerin zum Marvel Cinematic Universe hervor. »Ich freue mich sehr über die Einigung mit Scarlett Johansson wegen Black Widow«, sagte er. »Wir schätzen ihren Beitrag zum MCU sehr und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit bei einer Reihe neuer Projekte, darunter Disney’s Tower Of Terror

Letztgenannter Film wurde kurz vor der Veröffentlichung von Black Widow angekündigt. Was die anderen »kommenden Projekte« angeht, werden diese vermutlich erst später bekanntgegeben, wobei abzuwarten bleibt, wie die künftige Partnerschaft der beiden Parteien nach der Einigung aussehen wird.

Nachdem der Rechtsstreit erstmals bekannt wurde, hatte er Auswirkungen auf das gesamte restliche Hollywood in der täglich anwachsenden unsicheren Pandemielage. Mehrere Schauspieler, darunter Marvel-Kollegin Elizabeth Olsen sprachen ihre Unterstützung Johanssons aus. Und es schien, als würden weitere Schauspieler dem Beispiel von Johansson folgen: Emma Stone zog Berichten zufolge rechtliche Schritte wegen der gleichzeitigen Veröffentlichung von Cruella am selben Starttag in Erwägung. Auch Emily Blunt und John Krasinski sollen, wie berichtet wurde, wegen A Quiet Place 2 ähnliche Optionen gegen Paramount überdacht haben (Stone konnte sich später einigen und unterschrieb für eine Fortsetzung, während Blunt und Krasinski diesbezüglich noch ausstehen).

Black Widow war bisher via Disney+ VIP-Zugang verfügbar und wird ab dem 6. Oktober im regulären Streaming-Angebot der Plattform verfügbar sein.

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Dieser Artikel wurde von Thorsten Walch von Moin Moin Medien im Auftrag von SYFY.de übersetzt.

Der Originalartikel stammt von SYFY.com und wurde von Justin Carter geschrieben.

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