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Star Trek: Discovery - CBS-Chef erklärt den Ausstieg von Bryan Fuller

In einem neuen Interview mit The Hollywood Reporter spricht CBS-Interactive-Chef Jim Lanzone auch über Ausstieg  von Bryan Fuller bei Star Trek: Discovery.

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 Fullers Abgang sorgte für jede Menge Schlagzeilen und wurde mit Sorge und Bedauern aufgenommen. Dabei sind nicht kreative Streitigkeiten die Ursache, wie mehrfach spekuliert, sondern rein zeitliche Probleme der Grund für den Ausstieg, wie Fuller zuletzt selbst sagte. Lanzone beschreibt die Situation nun aus seiner Sicht:

"Er hat seine Verbindlichkeiten für American Gods, seiner anderen Serie, weiter vertieft. Unser Zeitfenster war nicht vereinbar mit dem Zeitfenster der Serie, der er bereits zuvor verpflichtet war.

Die gute Nachricht ist, dass wir seine gesamte Vision für die Serie haben. Er ist immer noch Urheber der Serie. Und Alex Kurtzman ist Ausführender Produzent. Das Team ist im Kern dasselbe. Wir waren jedoch nicht in der Lage, ihn auf Vollzeit zu verpflichten."

Zu Star Trek: Discovery steuerte Fuller das Konzept, das Drehbuch für den Pilotfilm und den Handlungsbogen der ersten Staffel bei. Eine spätere Rückkehr zur Serie ist nicht ausgeschlossen, ob sie den erhofften Erfolg bringt, wird sich noch herausstellen.

Star Trek: Discovery ist in den USA ab Mai bei All Access abrufbar. Die erste Staffel besteht aus 13 Episoden, die im Wochentakt veröffentlicht werden. Die Hauptrollen übernehmen Sonequa Martin-Green ("Number One"), Michelle Yeoh (Captain Georgiou), Doug Jones (Lt. Saru), Anthony Rapp (Lt. Stamets), Chris Obi (T’Kuvma), Shazad Latif (Kol) und Mary Chieffo (L’Rell). Die Serie spielt zehn Jahre vor der Original Series. Weitere Details zur Prämisse gibt es jedoch noch keine.

Die Dreharbeiten sollen in diesem Monat starten.

Sebastian Lorenz / Robots & Dragons