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Star Trek: Discovery - Farben und Designs werden sich der Original Series annähern

Auf einem Panel zu Star Trek: Discovery auf der Fan Expo Canada 2017 standen die Produktionsdesigner der Serie im Fokus und enthüllten einige interessante Details, was das Design und das Aussehen der Serie angeht. So enthüllte Lead Motion Graphic Designer Timothy Peel, dass sich Discovery in einigen farblichen und Design-Aspekten mit der Zeit an The Original Series annähern wird.

Die bereits in den Trailern gezeigten Display-Oberflächen der USS Shenzhou haben einen stark bläulichen Einschlag. Langfristig wird die Optik der Computer-Displays allerdings die Lücke zwischen Star Trek: Enterprise und The Original Series schließen:

"Es ist recht blau-stichig. Die Farbpaletten werden im Moment noch sehr einschränkt, jedoch langsam aber sicher aufgebrochen, je weiter wir uns der Original Series annähern. Es gibt dafür auch noch andere Gründe, die ich aber nicht besprechen darf."

Peel bezeichnet Michael Okuda (Chef-Produktionsdesigner von Star Trek: TNG) als seinen "Gott" und ergänzte, dass er Aussehen und Gespür etablierter Elemente ehren will, die Technologien und Möglichkeiten heutzutage allerdings viel weiter fortgeschritten sind.

Auch Produktionsdesigner Todd Cherniawsky erklärte diesbezüglich, dass man sich sehr viele Gedanken um die Optik gemacht hat:

"Für alle von uns, die eine Chance bekommen haben, an dieser Serie mitzuarbeiten, ist der Stoff sehr, sehr kostbar. Er hat unsere Kindheiten geprägt. Wir waren alle Fans. Jede Entscheidung, die getroffen wurde, ist sehr genau durchdacht. Wir haben aber auch Verständnis für die Kritik und die Sorgen um das Franchise."

Star Trek: Discovery beschäftigt aktuell sieben Art Director, neun Illustratoren, 35 Set Designer und 450 Maler, Bildhauer, Tischler, Modelbauer, Garderobiere und Kulissenbauer. Gedreht wird in sechs Hallen in den Pinewood Studios Toronto.

Weitere Details, die auf dem Panel bekannt wurden:

  1. Das antike klingonische Sarkophag-Schiff wurde durch den Star-Trek-Roman Der letzte Schachzug von John Ford aus dem Jahr 1984 inspiriert. Der Roman, der sehr tief in die klingonische Mythologie eintaucht, gehört für Mitarbeiter der Produktion zur Pflichtlektüre. Selbst Ronald D. Moore, der für viele der Klingonen-Episoden bei Star Trek: The Next Generation und Deep Space Nine verantwortlich zeigte, nannte den Roman bereits als Inspirationsquelle.
  2. Die Trek-Veteranen John Eaves und Scott Schneider, die bereits zahlreiche Raumschiffe in allen Serien und Filmen seit Star Trek: TNG konzipierten, zeichnen sich für das Design der Föderationsraumschiffe in Discovery verantwortlich.
  3. Sowohl die Discovery als auch die Shenzhou haben einen Bereitschaftsraum für den Captain.
  4. Die Krankenstation der Discovery ist durch die Krankenstation der Original Series inspiriert. Bei der USS Shenzhou fand man Inspiration in den James-Bond-Filmen der '60er, wie man bereits auf einem Bild des Transporterraums erkennen kann.
  5. Der Pilotfilm von Star Trek: Discovery wird in den USA am 24. September bei CBS im Abendprogramm ausgestrahlt und ist parallel beim hauseigenen Streamingdienst All Access verfügbar. Einen Tag später, am 25. September, wird die Serie weltweit bei Netflix veröffentlicht.
  6. Die weiteren Episoden folgen im Wochentakt. Die erste Staffel wird allerdings in zwei Kapitel aufgeteilt. Kapitel 1 endet am 5. November mit Folge Nummer Acht. Im Januar 2018 geht es mit Kapitel 2 weiter.

Quelle: Robots & Dragons | Sebastian Lorenz


Tags: Star Trek   Raumschiff Enterprise