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Star Trek: Lower Decks - Rezension zur Episode 2.02 "Kayshon, His Eyes Open"

Die zweite Episode der neuen, zweiten Staffel stellt uns nicht nur den neuen Sicherheitschef der USS Cerritos vor, sie ist auch prall gefüllt mir Anspielungen auf den vielfältigen Star-Trek-Kanon.

Lds 202 Preview 05

von Björn Sülter

Achtung: Die Rezensionen sind nicht spoilerfrei.

C C202 A033 68 Scaled

von Björn Sülter

Achtung: Die Rezensionen sind nicht spoilerfrei.

von Björn Sülter

Achtung: Die Rezensionen sind nicht spoilerfrei.

von Björn Sülter

Achtung: Die Rezensionen sind nicht spoilerfrei.

Zum Inhalt:

Die Crew der USS Cerritos assistiert den sogenannten Sammlern beim Katalogisieren des Inventars eines Schiffes, gerät aber in Gefahr. Derweil schlägt sich Boimler mit seinem ereignisreichen Leben auf der USS Titan herum und der neue Sicherheitschef der Cerritos feiert seinen Einstand ...

Der sammler

Im Zentrum der Episode steht diesmal eine eher ungewöhnliche Mission. Ein Mitglied der sogenannten Sammler (bekannt durch Kivas Fajo aus TNG) ist verstorben und die Cerritos-Crew soll dabei helfen, seine Exponate zu katalogisieren.

Alles, was in dieser rasant-charmanten Handlungsebene passiert, stellt eine Reise durch die Geschichte von Star Trek mit Querverweisen auf alle möglichen Serienepisoden und Filme dar (siehe auch unten bei den Easter Eggs). Dabei ist es zwar auch absolut unterhaltsam, wie die Cerritos-Crew mit dem Drama umgeht, letztlich aber nebensächlich, weil man aus dem Staunen ob all der visuellen Kleinigkeiten und Anspielungen gar nicht mehr herauskommt. Ein Fest für Trekkies, die idealerweise aber dann auch jeden Schnipsel der vergangenen 55 Jahre kennen sollten.

In einer Nebenhandlung auf der Brücke muss sich Captain Freeman überdies mit dem Vorwurf herumärgern, sie würde sich zu sehr in alles einmischen. Dass ihre daraus resultierende, sture Verweigerungshaltung, mal beim Außenteam nach dem Rechten zu fragen, dann am Ende fast ins Drama führt, bringt sie aber nur zu dem Fazit, sich künftig wieder mehr einmischen zu wollen. Hier zeichnet die Serie das Bild einer schwarz-weiß-denkenden Chefin wie aus dem Bilderbuch. Witzig! Da darf ihre Crew dann auch gerne mal mit den Augen rollen.

Der Forscher

Derweil auf der USS Titan erlebt Boimler, was es bedeutet, mitten in der Action zu arbeiten. Die Sets sind dunkler beleuchtet, die Atmosphäre dauer-angespannt und alle benehmen sich höchst professionell. All das wird durchweg auf interessante Weise präsentiert und Jonathan Frakes gibt erneut eine ganz wunderbare Figur als Riker ab. Es macht Spaß, am Leben auf dem Schiff teilzunehmen, erinnert es doch ungemein an den Stil aus Real-Serien wie TNG oder Voyager.

Emotionaler Höhepunkt der Handlung ist jedoch Boimlers kurze Rede, in der er das Forschen als wichtigstes Ziel der Sternenflotte bezeichnet und damit sogar seine Kolleginnen und Kollegen ansteckt, die zuvor eher von der kriegerischen Konfrontation mit den Pakleds begeistert waren. Diese präsentiert man übrigens wie gewohnt: etwas stupide, aber durchaus gewitzt. Damit geben sie auch hier einen erfrischenden Gegenspieler für die Sternenflotte ab, der zudem von den Konventionen sonstiger Bedrohungen abweicht.

Lds 202 Post 05

Zum Inhalt:

Die Crew der USS Cerritos assistiert den sogenannten Sammlern beim Katalogisieren des Inventars eines Schiffes, gerät aber in Gefahr. Derweil schlägt sich Boimler mit seinem ereignisreichen Leben auf der USS Titan herum und der neue Sicherheitschef der Cerritos feiert seinen Einstand ...

Der sammler

Im Zentrum der Episode steht diesmal eine eher ungewöhnliche Mission. Ein Mitglied der sogenannten Sammler (bekannt durch Kivas Fajo aus TNG) ist verstorben und die Cerritos-Crew soll dabei helfen, seine Exponate zu katalogisieren.

Alles, was in dieser rasant-charmanten Handlungsebene passiert, stellt eine Reise durch die Geschichte von Star Trek mit Querverweisen auf alle möglichen Serienepisoden und Filme dar (siehe auch unten bei den Easter Eggs). Dabei ist es zwar auch absolut unterhaltsam, wie die Cerritos-Crew mit dem Drama umgeht, letztlich aber nebensächlich, weil man aus dem Staunen ob all der visuellen Kleinigkeiten und Anspielungen gar nicht mehr herauskommt. Ein Fest für Trekkies, die idealerweise aber dann auch jeden Schnipsel der vergangenen 55 Jahre kennen sollten.

In einer Nebenhandlung auf der Brücke muss sich Captain Freeman überdies mit dem Vorwurf herumärgern, sie würde sich zu sehr in alles einmischen. Dass ihre daraus resultierende, sture Verweigerungshaltung, mal beim Außenteam nach dem Rechten zu fragen, dann am Ende fast ins Drama führt, bringt sie aber nur zu dem Fazit, sich künftig wieder mehr einmischen zu wollen. Hier zeichnet die Serie das Bild einer schwarz-weiß-denkenden Chefin wie aus dem Bilderbuch. Witzig! Da darf ihre Crew dann auch gerne mal mit den Augen rollen.

Der Forscher

Derweil auf der USS Titan erlebt Boimler, was es bedeutet, mitten in der Action zu arbeiten. Die Sets sind dunkler beleuchtet, die Atmosphäre dauer-angespannt und alle benehmen sich höchst professionell. All das wird durchweg auf interessante Weise präsentiert und Jonathan Frakes gibt erneut eine ganz wunderbare Figur als Riker ab. Es macht Spaß, am Leben auf dem Schiff teilzunehmen, erinnert es doch ungemein an den Stil aus Real-Serien wie TNG oder Voyager.

Emotionaler Höhepunkt der Handlung ist jedoch Boimlers kurze Rede, in der er das Forschen als wichtigstes Ziel der Sternenflotte bezeichnet und damit sogar seine Kolleginnen und Kollegen ansteckt, die zuvor eher von der kriegerischen Konfrontation mit den Pakleds begeistert waren. Diese präsentiert man übrigens wie gewohnt: etwas stupide, aber durchaus gewitzt. Damit geben sie auch hier einen erfrischenden Gegenspieler für die Sternenflotte ab, der zudem von den Konventionen sonstiger Bedrohungen abweicht.

Zum Inhalt:

Die Crew der USS Cerritos assistiert den sogenannten Sammlern beim Katalogisieren des Inventars eines Schiffes, gerät aber in Gefahr. Derweil schlägt sich Boimler mit seinem ereignisreichen Leben auf der USS Titan herum und der neue Sicherheitschef der Cerritos feiert seinen Einstand ...

Der sammler

Im Zentrum der Episode steht diesmal eine eher ungewöhnliche Mission. Ein Mitglied der sogenannten Sammler (bekannt durch Kivas Fajo aus TNG) ist verstorben und die Cerritos-Crew soll dabei helfen, seine Exponate zu katalogisieren.

Alles, was in dieser rasant-charmanten Handlungsebene passiert, stellt eine Reise durch die Geschichte von Star Trek mit Querverweisen auf alle möglichen Serienepisoden und Filme dar (siehe auch unten bei den Easter Eggs). Dabei ist es zwar auch absolut unterhaltsam, wie die Cerritos-Crew mit dem Drama umgeht, letztlich aber nebensächlich, weil man aus dem Staunen ob all der visuellen Kleinigkeiten und Anspielungen gar nicht mehr herauskommt. Ein Fest für Trekkies, die idealerweise aber dann auch jeden Schnipsel der vergangenen 55 Jahre kennen sollten.

In einer Nebenhandlung auf der Brücke muss sich Captain Freeman überdies mit dem Vorwurf herumärgern, sie würde sich zu sehr in alles einmischen. Dass ihre daraus resultierende, sture Verweigerungshaltung, mal beim Außenteam nach dem Rechten zu fragen, dann am Ende fast ins Drama führt, bringt sie aber nur zu dem Fazit, sich künftig wieder mehr einmischen zu wollen. Hier zeichnet die Serie das Bild einer schwarz-weiß-denkenden Chefin wie aus dem Bilderbuch. Witzig! Da darf ihre Crew dann auch gerne mal mit den Augen rollen.

Der Forscher

Derweil auf der USS Titan erlebt Boimler, was es bedeutet, mitten in der Action zu arbeiten. Die Sets sind dunkler beleuchtet, die Atmosphäre dauer-angespannt und alle benehmen sich höchst professionell. All das wird durchweg auf interessante Weise präsentiert und Jonathan Frakes gibt erneut eine ganz wunderbare Figur als Riker ab. Es macht Spaß, am Leben auf dem Schiff teilzunehmen, erinnert es doch ungemein an den Stil aus Real-Serien wie TNG oder Voyager.

Emotionaler Höhepunkt der Handlung ist jedoch Boimlers kurze Rede, in der er das Forschen als wichtigstes Ziel der Sternenflotte bezeichnet und damit sogar seine Kolleginnen und Kollegen ansteckt, die zuvor eher von der kriegerischen Konfrontation mit den Pakleds begeistert waren. Diese präsentiert man übrigens wie gewohnt: etwas stupide, aber durchaus gewitzt. Damit geben sie auch hier einen erfrischenden Gegenspieler für die Sternenflotte ab, der zudem von den Konventionen sonstiger Bedrohungen abweicht.

Zum Inhalt:

Die Crew der USS Cerritos assistiert den sogenannten Sammlern beim Katalogisieren des Inventars eines Schiffes, gerät aber in Gefahr. Derweil schlägt sich Boimler mit seinem ereignisreichen Leben auf der USS Titan herum und der neue Sicherheitschef der Cerritos feiert seinen Einstand ...

Der sammler

Im Zentrum der Episode steht diesmal eine eher ungewöhnliche Mission. Ein Mitglied der sogenannten Sammler (bekannt durch Kivas Fajo aus TNG) ist verstorben und die Cerritos-Crew soll dabei helfen, seine Exponate zu katalogisieren.

Alles, was in dieser rasant-charmanten Handlungsebene passiert, stellt eine Reise durch die Geschichte von Star Trek mit Querverweisen auf alle möglichen Serienepisoden und Filme dar (siehe auch unten bei den Easter Eggs). Dabei ist es zwar auch absolut unterhaltsam, wie die Cerritos-Crew mit dem Drama umgeht, letztlich aber nebensächlich, weil man aus dem Staunen ob all der visuellen Kleinigkeiten und Anspielungen gar nicht mehr herauskommt. Ein Fest für Trekkies, die idealerweise aber dann auch jeden Schnipsel der vergangenen 55 Jahre kennen sollten.

In einer Nebenhandlung auf der Brücke muss sich Captain Freeman überdies mit dem Vorwurf herumärgern, sie würde sich zu sehr in alles einmischen. Dass ihre daraus resultierende, sture Verweigerungshaltung, mal beim Außenteam nach dem Rechten zu fragen, dann am Ende fast ins Drama führt, bringt sie aber nur zu dem Fazit, sich künftig wieder mehr einmischen zu wollen. Hier zeichnet die Serie das Bild einer schwarz-weiß-denkenden Chefin wie aus dem Bilderbuch. Witzig! Da darf ihre Crew dann auch gerne mal mit den Augen rollen.

Der Forscher

Derweil auf der USS Titan erlebt Boimler, was es bedeutet, mitten in der Action zu arbeiten. Die Sets sind dunkler beleuchtet, die Atmosphäre dauer-angespannt und alle benehmen sich höchst professionell. All das wird durchweg auf interessante Weise präsentiert und Jonathan Frakes gibt erneut eine ganz wunderbare Figur als Riker ab. Es macht Spaß, am Leben auf dem Schiff teilzunehmen, erinnert es doch ungemein an den Stil aus Real-Serien wie TNG oder Voyager.

Emotionaler Höhepunkt der Handlung ist jedoch Boimlers kurze Rede, in der er das Forschen als wichtigstes Ziel der Sternenflotte bezeichnet und damit sogar seine Kolleginnen und Kollegen ansteckt, die zuvor eher von der kriegerischen Konfrontation mit den Pakleds begeistert waren. Diese präsentiert man übrigens wie gewohnt: etwas stupide, aber durchaus gewitzt. Damit geben sie auch hier einen erfrischenden Gegenspieler für die Sternenflotte ab, der zudem von den Konventionen sonstiger Bedrohungen abweicht.

Seine Augen offen

Der neue Sicherheitschef der USS Cerritos hatte schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt, handelt es sich bei Kayshon doch um einen Tamarianer, die wir aus der Episode Darmok aus TNG kennen. Das Problem in der Episode rund um Captain Picard war, dass die sogenannten Kinder von Tama nur in einer bildhaften Sprache sprechen ("Shaka! Als die Mauern fielen!"). So war mit Spannung erwartet worden, wie clever man diese erschwerte Kommunikation in die Serie einbauen würde.

Leider entschieden sich die Macher aber dagegen, überhaupt ein Problem daraus zu machen. Kayshon spricht nämlich Föderationsstandard, sucht nur gelegentlich die richtigen Worte und haut dann seine Gleichnisse raus, die sich aber (zumindest hier) schnell aufklären.

Wäre es nicht ungleich spannender gewesen, wenn wir gemeinsam mit der Crew der USS Cerritos sein komplettes Vokabular über die Serie hinweg hätten lernen müssen? Auf diese Weise hätten alle Zuschauer auch gleich eine neue Sprache kennengelernt und Star Trek ein weiteres Mal ein dickes Ausrufezeichen in Sachen Völkerverständigung gesetzt. Hier machen es sich McMahan und sein Team leider sehr einfach und nehmen der Figur damit direkt zu Beginn einen Teil ihren Zaubers. Dazu passt auch, dass Kayshon einen Großteil seiner ersten Episode nur als Puppe mitspielt. Schade. Eine vergebene Chance.

Boimler:2=?

Die Rückkehr von Boimler auf die Cerritos und somit zum Status Quo der Serie hatte man im Rahmen der Staffel erwarten müssen. Dass sie jedoch so schnell geschieht vielleicht nicht gerade. Dennoch überlegten die Macher sich einen Kniff, der sie den Kuchen essen und behalten lässt. Wie einst mit Riker selbst (Second Chances/Riker:2=?), entsteht durch das Beamen ein Transporter-Klon, der künftig unter dem Namen William Boimler an Bord der USS Titan seinen Dienst verrichten wird, während "unser" Brad Boimler als Fähnrich auf die USS Cerritos und zu seinen Kolleginnen und Kollegen zurückkehrt.

Ob die Autoren diese Entwicklung zukünftig nutzen werden, um Boimler 2 und Riker weiter regelmäßig zu zeigen, muss man abwarten. Letztlich geht es hier aber ohnehin mehr um den Spaß und den Überraschungseffekt, als um tiefschürfende Charakterisierungen. Wenn es so kreativ gemacht wird wie an dieser Stelle, dürfte es eigentlich keinen Einspruch geben.

Lds 202 Post 11

Seine Augen offen

Der neue Sicherheitschef der USS Cerritos hatte schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt, handelt es sich bei Kayshon doch um einen Tamarianer, die wir aus der Episode Darmok aus TNG kennen. Das Problem in der Episode rund um Captain Picard war, dass die sogenannten Kinder von Tama nur in einer bildhaften Sprache sprechen ("Shaka! Als die Mauern fielen!"). So war mit Spannung erwartet worden, wie clever man diese erschwerte Kommunikation in die Serie einbauen würde.

Leider entschieden sich die Macher aber dagegen, überhaupt ein Problem daraus zu machen. Kayshon spricht nämlich Föderationsstandard, sucht nur gelegentlich die richtigen Worte und haut dann seine Gleichnisse raus, die sich aber (zumindest hier) schnell aufklären.

Wäre es nicht ungleich spannender gewesen, wenn wir gemeinsam mit der Crew der USS Cerritos sein komplettes Vokabular über die Serie hinweg hätten lernen müssen? Auf diese Weise hätten alle Zuschauer auch gleich eine neue Sprache kennengelernt und Star Trek ein weiteres Mal ein dickes Ausrufezeichen in Sachen Völkerverständigung gesetzt. Hier machen es sich McMahan und sein Team leider sehr einfach und nehmen der Figur damit direkt zu Beginn einen Teil ihren Zaubers. Dazu passt auch, dass Kayshon einen Großteil seiner ersten Episode nur als Puppe mitspielt. Schade. Eine vergebene Chance.

Boimler:2=?

Die Rückkehr von Boimler auf die Cerritos und somit zum Status Quo der Serie hatte man im Rahmen der Staffel erwarten müssen. Dass sie jedoch so schnell geschieht vielleicht nicht gerade. Dennoch überlegten die Macher sich einen Kniff, der sie den Kuchen essen und behalten lässt. Wie einst mit Riker selbst (Second Chances/Riker:2=?), entsteht durch das Beamen ein Transporter-Klon, der künftig unter dem Namen William Boimler an Bord der USS Titan seinen Dienst verrichten wird, während "unser" Brad Boimler als Fähnrich auf die USS Cerritos und zu seinen Kolleginnen und Kollegen zurückkehrt.

Ob die Autoren diese Entwicklung zukünftig nutzen werden, um Boimler 2 und Riker weiter regelmäßig zu zeigen, muss man abwarten. Letztlich geht es hier aber ohnehin mehr um den Spaß und den Überraschungseffekt, als um tiefschürfende Charakterisierungen. Wenn es so kreativ gemacht wird wie an dieser Stelle, dürfte es eigentlich keinen Einspruch geben.

Seine Augen offen

Der neue Sicherheitschef der USS Cerritos hatte schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt, handelt es sich bei Kayshon doch um einen Tamarianer, die wir aus der Episode Darmok aus TNG kennen. Das Problem in der Episode rund um Captain Picard war, dass die sogenannten Kinder von Tama nur in einer bildhaften Sprache sprechen ("Shaka! Als die Mauern fielen!"). So war mit Spannung erwartet worden, wie clever man diese erschwerte Kommunikation in die Serie einbauen würde.

Leider entschieden sich die Macher aber dagegen, überhaupt ein Problem daraus zu machen. Kayshon spricht nämlich Föderationsstandard, sucht nur gelegentlich die richtigen Worte und haut dann seine Gleichnisse raus, die sich aber (zumindest hier) schnell aufklären.

Wäre es nicht ungleich spannender gewesen, wenn wir gemeinsam mit der Crew der USS Cerritos sein komplettes Vokabular über die Serie hinweg hätten lernen müssen? Auf diese Weise hätten alle Zuschauer auch gleich eine neue Sprache kennengelernt und Star Trek ein weiteres Mal ein dickes Ausrufezeichen in Sachen Völkerverständigung gesetzt. Hier machen es sich McMahan und sein Team leider sehr einfach und nehmen der Figur damit direkt zu Beginn einen Teil ihren Zaubers. Dazu passt auch, dass Kayshon einen Großteil seiner ersten Episode nur als Puppe mitspielt. Schade. Eine vergebene Chance.

Boimler:2=?

Die Rückkehr von Boimler auf die Cerritos und somit zum Status Quo der Serie hatte man im Rahmen der Staffel erwarten müssen. Dass sie jedoch so schnell geschieht vielleicht nicht gerade. Dennoch überlegten die Macher sich einen Kniff, der sie den Kuchen essen und behalten lässt. Wie einst mit Riker selbst (Second Chances/Riker:2=?), entsteht durch das Beamen ein Transporter-Klon, der künftig unter dem Namen William Boimler an Bord der USS Titan seinen Dienst verrichten wird, während "unser" Brad Boimler als Fähnrich auf die USS Cerritos und zu seinen Kolleginnen und Kollegen zurückkehrt.

Ob die Autoren diese Entwicklung zukünftig nutzen werden, um Boimler 2 und Riker weiter regelmäßig zu zeigen, muss man abwarten. Letztlich geht es hier aber ohnehin mehr um den Spaß und den Überraschungseffekt, als um tiefschürfende Charakterisierungen. Wenn es so kreativ gemacht wird wie an dieser Stelle, dürfte es eigentlich keinen Einspruch geben.

Seine Augen offen

Der neue Sicherheitschef der USS Cerritos hatte schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt, handelt es sich bei Kayshon doch um einen Tamarianer, die wir aus der Episode Darmok aus TNG kennen. Das Problem in der Episode rund um Captain Picard war, dass die sogenannten Kinder von Tama nur in einer bildhaften Sprache sprechen ("Shaka! Als die Mauern fielen!"). So war mit Spannung erwartet worden, wie clever man diese erschwerte Kommunikation in die Serie einbauen würde.

Leider entschieden sich die Macher aber dagegen, überhaupt ein Problem daraus zu machen. Kayshon spricht nämlich Föderationsstandard, sucht nur gelegentlich die richtigen Worte und haut dann seine Gleichnisse raus, die sich aber (zumindest hier) schnell aufklären.

Wäre es nicht ungleich spannender gewesen, wenn wir gemeinsam mit der Crew der USS Cerritos sein komplettes Vokabular über die Serie hinweg hätten lernen müssen? Auf diese Weise hätten alle Zuschauer auch gleich eine neue Sprache kennengelernt und Star Trek ein weiteres Mal ein dickes Ausrufezeichen in Sachen Völkerverständigung gesetzt. Hier machen es sich McMahan und sein Team leider sehr einfach und nehmen der Figur damit direkt zu Beginn einen Teil ihren Zaubers. Dazu passt auch, dass Kayshon einen Großteil seiner ersten Episode nur als Puppe mitspielt. Schade. Eine vergebene Chance.

Boimler:2=?

Die Rückkehr von Boimler auf die Cerritos und somit zum Status Quo der Serie hatte man im Rahmen der Staffel erwarten müssen. Dass sie jedoch so schnell geschieht vielleicht nicht gerade. Dennoch überlegten die Macher sich einen Kniff, der sie den Kuchen essen und behalten lässt. Wie einst mit Riker selbst (Second Chances/Riker:2=?), entsteht durch das Beamen ein Transporter-Klon, der künftig unter dem Namen William Boimler an Bord der USS Titan seinen Dienst verrichten wird, während "unser" Brad Boimler als Fähnrich auf die USS Cerritos und zu seinen Kolleginnen und Kollegen zurückkehrt.

Ob die Autoren diese Entwicklung zukünftig nutzen werden, um Boimler 2 und Riker weiter regelmäßig zu zeigen, muss man abwarten. Letztlich geht es hier aber ohnehin mehr um den Spaß und den Überraschungseffekt, als um tiefschürfende Charakterisierungen. Wenn es so kreativ gemacht wird wie an dieser Stelle, dürfte es eigentlich keinen Einspruch geben.

(EInige) Easter Eggs

  • Rikers Bereitschaftsraum bietet uns ein Modell der USS Pegasus, seine Posaune, Jazz-Platten und ein Horga’hn. Außerdem sieht man eine Union-Army-Kappe mit der Nummer 102 darunter. In Star Trek: Voyager erfuhren wir in der Episode Death Wish (Todessehnsucht), dass einer von Rikers Vorfahren, Thaddius Riker, die 102. Infanterie im Amerikanischen Bürgerkrieg kommandierte. Nach ihm benennt Riker (mit Troi) irgendwann seinen Sohn (von dem wir in Star Trek: Picard hören).
  • Der verstorbene Sammler und seine Leute spielen natürlich auf die TNG-Episode The Most Toys (Der Sammler) an, in der Data von Kivas Fajo entführt wird.
  • Das riesige Skelett mit der blauen Sternenuniform ist wirklich ein tiefer Kanon-Tauchgang. Es handelt sich um die Überreste von Spock 2 aus der Zeichentrick-Episode The Infinite Vulcan (Das Superhirn) der ersten Animationsserie aus den 70er-Jahren! Boimler hatte darauf auch schon in der ersten Staffel in der Episode Veritas angespielt. Dazu sieht man ein Gorn-Skelett, eines von Abraham Lincoln und einem Excalbianer (aus der TOS-Episode The Savage Curtain/Seit es Menschen gibt) sowie vermutlich eines von einem Sehlat aus der TAS-Episode Yesteryear (Das Zeitportal). Viel Stoff für die Augen!
  • Die Schallduschen haben wir zuletzt in der Voyager-Episode Juggernaut (Verheerende Gewalt) gesehen.
  • Die Captain-Picard-Büste erhält von Mariner eine Vorrichtung aufgesetzt, die auf die TNG-Episode The Game (Gefährliche Spielsucht) zurückgeht.
  • Den Salzvampir kennen wir aus The Man Trap (Das letzte seiner Art) aus der Originalserie, die Box von Betazed aus Haven (Die Frau seiner Träume) aus TNG und die Kiste Chateau Picard aus Remembrance (Gedenken) aus Star Trek: Picard. Das ist jedoch noch lange nicht alles. Unbedingt genau hinschauen!

Fazit

Mit der zweiten Episode der neuen Staffel macht Star Trek: Lower Decks wirklich alles richtig, was man nur richtig machen kann. Die Story an sich bietet schon eine Menge an Spaß und stellt zudem einen schier unfassbar tiefen Tauchgang in den Star-Trek-Kanon dar, alle Figuren erhalten erinnerungswürdige Momente, die Boimler-Handlung auf der USS Titan kommt zu einem äußerst kreativen Ende (das eigentlich gar keines ist) und die Animationen, insbesondere im Schiff des Sammlers, wurden detailreich und wunderbar umgesetzt.

Einzig die Vorstellung des neuen Crewmitglieds gelingt vielleicht nicht ganz so kreativ, wie man sich das hätte erhoffen können. Doch ist das Klagen auf verdammt hohem Niveau. Die Gang von der USS Cerritos bietet uns schon wieder eine starke Frühform in ihrem zweiten Jahr und liefert hier eine weitere Sahne-Episode ab!

Lds S2cctraileranalysis Head

(EInige) Easter Eggs

  • Rikers Bereitschaftsraum bietet uns ein Modell der USS Pegasus, seine Posaune, Jazz-Platten und ein Horga’hn. Außerdem sieht man eine Union-Army-Kappe mit der Nummer 102 darunter. In Star Trek: Voyager erfuhren wir in der Episode Death Wish (Todessehnsucht), dass einer von Rikers Vorfahren, Thaddius Riker, die 102. Infanterie im Amerikanischen Bürgerkrieg kommandierte. Nach ihm benennt Riker (mit Troi) irgendwann seinen Sohn (von dem wir in Star Trek: Picard hören).
  • Der verstorbene Sammler und seine Leute spielen natürlich auf die TNG-Episode The Most Toys (Der Sammler) an, in der Data von Kivas Fajo entführt wird.
  • Das riesige Skelett mit der blauen Sternenuniform ist wirklich ein tiefer Kanon-Tauchgang. Es handelt sich um die Überreste von Spock 2 aus der Zeichentrick-Episode The Infinite Vulcan (Das Superhirn) der ersten Animationsserie aus den 70er-Jahren! Boimler hatte darauf auch schon in der ersten Staffel in der Episode Veritas angespielt. Dazu sieht man ein Gorn-Skelett, eines von Abraham Lincoln und einem Excalbianer (aus der TOS-Episode The Savage Curtain/Seit es Menschen gibt) sowie vermutlich eines von einem Sehlat aus der TAS-Episode Yesteryear (Das Zeitportal). Viel Stoff für die Augen!
  • Die Schallduschen haben wir zuletzt in der Voyager-Episode Juggernaut (Verheerende Gewalt) gesehen.
  • Die Captain-Picard-Büste erhält von Mariner eine Vorrichtung aufgesetzt, die auf die TNG-Episode The Game (Gefährliche Spielsucht) zurückgeht.
  • Den Salzvampir kennen wir aus The Man Trap (Das letzte seiner Art) aus der Originalserie, die Box von Betazed aus Haven (Die Frau seiner Träume) aus TNG und die Kiste Chateau Picard aus Remembrance (Gedenken) aus Star Trek: Picard. Das ist jedoch noch lange nicht alles. Unbedingt genau hinschauen!

Fazit

Mit der zweiten Episode der neuen Staffel macht Star Trek: Lower Decks wirklich alles richtig, was man nur richtig machen kann. Die Story an sich bietet schon eine Menge an Spaß und stellt zudem einen schier unfassbar tiefen Tauchgang in den Star-Trek-Kanon dar, alle Figuren erhalten erinnerungswürdige Momente, die Boimler-Handlung auf der USS Titan kommt zu einem äußerst kreativen Ende (das eigentlich gar keines ist) und die Animationen, insbesondere im Schiff des Sammlers, wurden detailreich und wunderbar umgesetzt.

Einzig die Vorstellung des neuen Crewmitglieds gelingt vielleicht nicht ganz so kreativ, wie man sich das hätte erhoffen können. Doch ist das Klagen auf verdammt hohem Niveau. Die Gang von der USS Cerritos bietet uns schon wieder eine starke Frühform in ihrem zweiten Jahr und liefert hier eine weitere Sahne-Episode ab!

(EInige) Easter Eggs

  • Rikers Bereitschaftsraum bietet uns ein Modell der USS Pegasus, seine Posaune, Jazz-Platten und ein Horga’hn. Außerdem sieht man eine Union-Army-Kappe mit der Nummer 102 darunter. In Star Trek: Voyager erfuhren wir in der Episode Death Wish (Todessehnsucht), dass einer von Rikers Vorfahren, Thaddius Riker, die 102. Infanterie im Amerikanischen Bürgerkrieg kommandierte. Nach ihm benennt Riker (mit Troi) irgendwann seinen Sohn (von dem wir in Star Trek: Picard hören).
  • Der verstorbene Sammler und seine Leute spielen natürlich auf die TNG-Episode The Most Toys (Der Sammler) an, in der Data von Kivas Fajo entführt wird.
  • Das riesige Skelett mit der blauen Sternenuniform ist wirklich ein tiefer Kanon-Tauchgang. Es handelt sich um die Überreste von Spock 2 aus der Zeichentrick-Episode The Infinite Vulcan (Das Superhirn) der ersten Animationsserie aus den 70er-Jahren! Boimler hatte darauf auch schon in der ersten Staffel in der Episode Veritas angespielt. Dazu sieht man ein Gorn-Skelett, eines von Abraham Lincoln und einem Excalbianer (aus der TOS-Episode The Savage Curtain/Seit es Menschen gibt) sowie vermutlich eines von einem Sehlat aus der TAS-Episode Yesteryear (Das Zeitportal). Viel Stoff für die Augen!
  • Die Schallduschen haben wir zuletzt in der Voyager-Episode Juggernaut (Verheerende Gewalt) gesehen.
  • Die Captain-Picard-Büste erhält von Mariner eine Vorrichtung aufgesetzt, die auf die TNG-Episode The Game (Gefährliche Spielsucht) zurückgeht.
  • Den Salzvampir kennen wir aus The Man Trap (Das letzte seiner Art) aus der Originalserie, die Box von Betazed aus Haven (Die Frau seiner Träume) aus TNG und die Kiste Chateau Picard aus Remembrance (Gedenken) aus Star Trek: Picard. Das ist jedoch noch lange nicht alles. Unbedingt genau hinschauen!

Fazit

Mit der zweiten Episode der neuen Staffel macht Star Trek: Lower Decks wirklich alles richtig, was man nur richtig machen kann. Die Story an sich bietet schon eine Menge an Spaß und stellt zudem einen schier unfassbar tiefen Tauchgang in den Star-Trek-Kanon dar, alle Figuren erhalten erinnerungswürdige Momente, die Boimler-Handlung auf der USS Titan kommt zu einem äußerst kreativen Ende (das eigentlich gar keines ist) und die Animationen, insbesondere im Schiff des Sammlers, wurden detailreich und wunderbar umgesetzt.

Einzig die Vorstellung des neuen Crewmitglieds gelingt vielleicht nicht ganz so kreativ, wie man sich das hätte erhoffen können. Doch ist das Klagen auf verdammt hohem Niveau. Die Gang von der USS Cerritos bietet uns schon wieder eine starke Frühform in ihrem zweiten Jahr und liefert hier eine weitere Sahne-Episode ab!

(EInige) Easter Eggs

  • Rikers Bereitschaftsraum bietet uns ein Modell der USS Pegasus, seine Posaune, Jazz-Platten und ein Horga’hn. Außerdem sieht man eine Union-Army-Kappe mit der Nummer 102 darunter. In Star Trek: Voyager erfuhren wir in der Episode Death Wish (Todessehnsucht), dass einer von Rikers Vorfahren, Thaddius Riker, die 102. Infanterie im Amerikanischen Bürgerkrieg kommandierte. Nach ihm benennt Riker (mit Troi) irgendwann seinen Sohn (von dem wir in Star Trek: Picard hören).
  • Der verstorbene Sammler und seine Leute spielen natürlich auf die TNG-Episode The Most Toys (Der Sammler) an, in der Data von Kivas Fajo entführt wird.
  • Das riesige Skelett mit der blauen Sternenuniform ist wirklich ein tiefer Kanon-Tauchgang. Es handelt sich um die Überreste von Spock 2 aus der Zeichentrick-Episode The Infinite Vulcan (Das Superhirn) der ersten Animationsserie aus den 70er-Jahren! Boimler hatte darauf auch schon in der ersten Staffel in der Episode Veritas angespielt. Dazu sieht man ein Gorn-Skelett, eines von Abraham Lincoln und einem Excalbianer (aus der TOS-Episode The Savage Curtain/Seit es Menschen gibt) sowie vermutlich eines von einem Sehlat aus der TAS-Episode Yesteryear (Das Zeitportal). Viel Stoff für die Augen!
  • Die Schallduschen haben wir zuletzt in der Voyager-Episode Juggernaut (Verheerende Gewalt) gesehen.
  • Die Captain-Picard-Büste erhält von Mariner eine Vorrichtung aufgesetzt, die auf die TNG-Episode The Game (Gefährliche Spielsucht) zurückgeht.
  • Den Salzvampir kennen wir aus The Man Trap (Das letzte seiner Art) aus der Originalserie, die Box von Betazed aus Haven (Die Frau seiner Träume) aus TNG und die Kiste Chateau Picard aus Remembrance (Gedenken) aus Star Trek: Picard. Das ist jedoch noch lange nicht alles. Unbedingt genau hinschauen!

Fazit

Mit der zweiten Episode der neuen Staffel macht Star Trek: Lower Decks wirklich alles richtig, was man nur richtig machen kann. Die Story an sich bietet schon eine Menge an Spaß und stellt zudem einen schier unfassbar tiefen Tauchgang in den Star-Trek-Kanon dar, alle Figuren erhalten erinnerungswürdige Momente, die Boimler-Handlung auf der USS Titan kommt zu einem äußerst kreativen Ende (das eigentlich gar keines ist) und die Animationen, insbesondere im Schiff des Sammlers, wurden detailreich und wunderbar umgesetzt.

Einzig die Vorstellung des neuen Crewmitglieds gelingt vielleicht nicht ganz so kreativ, wie man sich das hätte erhoffen können. Doch ist das Klagen auf verdammt hohem Niveau. Die Gang von der USS Cerritos bietet uns schon wieder eine starke Frühform in ihrem zweiten Jahr und liefert hier eine weitere Sahne-Episode ab!