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Star Wars: Battlefront 2: Yoda, Rey, Darth Maul und die Schlacht gegen den Sternenzerstörer


Der Himmel über Naboo brennt: Kommandoschiffe der Separatisten tauchen in Star Wars: Battlefront 2 am Horizont auf, setzen nussbraune MTTs ab. Die rollen ihre Schienen aus, setzen gleich mehrere Squads an Kampfdroiden gleichzeitig ab. Zeit für uns zu reagieren: Schnell rein in den N1 Starfighter aus Star Wars: Episode 1 und aufgeräumt mit den Blechkameraden. Wow, sieht das schön aus. Und gleich danach geht's in Poe Damerons Black Wing 1 aus The Last Jedi gegen den Super Sternenzerstörer. Star Wars: Battlefront im Mega-Hands-On-Test. 

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Die Hauptstadt Theed ist sehr liebevoll umgesetzt und bietet noch ein paar mehr Details als in den Filmen. Dort steht ja nur der Palast im Fokus, in Battlefront 2 überfliegen wir die gesamte Stadt. Die bietet viele Triumphbögen, durch die wir durch müssen, wollen wir die AAT-Schwebepanzer des Feindes knacken. Fluchs den Stick schräg stellen, durchzischen, stabilisieren - Protonentorpedo los! Auf dem Boden tobt unterdessen der Kampf der Klonarmee gegen die Invasoren. EA hat sich dafür ein smartes System erdacht: Statt wie in Battlefield erst zu einem Flugplatz oder Hangar laufen zu müssen, müsst ihr in Battlefront 2 lediglich als Fußsoldat genug Punkte anhäufen und könnt dann wählen, ob ihr als Klontruppler, lieber als Jetpack-Trooper in die Lüfte steigen und eine sehr präzise Laserpistole erhalten wollt. Oder eben einen Fighter, der oberhalb der Stadt feindliche Schiffe jagt, aber auch in die Infanteriegefechte eingreifen kann. 


Bessere Balance, taktischere Schlachten
Deutliche Verbesserung zu Battlefield 1: Die Schlachten sind ausgeglichen. Die größte Schwäche des Vorgängers waren die Rebellen, die auch in den Filmen über keinerlei Panzer verfügen. Das bessert sich massiv durch den Einzug neuer Truppenteile wie den Klonen, die eine den Separatisten ebenbürtige Armee ins Feld führen. Aufseiten der Klone sorgen AT-RTs für Mobilität und schnelle Vorstöße, perfekt um dem Droidenfeind in die Flanke zu stoßen. Mittelschwere TX-130-Saber-Class-Tanks liefern zudem Feuerkraft. Die Föderation kontert mit STAPs und AATs, die im Siege-Modus mehr Schaden machen. Die Kräfte sind ausgeglichen, die Spielbalance wirkt eher wie die von Battlefield als die von Battlefront 1. Toll zudem: Ihr könnt nicht nur herrlich drollig animiert mit B1 Droiden losstapfen, sondern auch ihren Elitebrüdern, den B2 Super Battle Droids, die gleich zwei Miniguns abfeuern können - eine an jedem Handgelenk. Da helfen nur noch besonders starke Helden: Der kleine, flinke grüne Yoda oder Rey aus The Force Awakens und The Last Jedi, die getrieben von der Macht extrem stark und schnell wie der Wind ist. 

 

Die Weltraumschlachten: Angriff auf den Sternenzerstörer

Ausgerechnet der Luftkampf, DICE große Stärke in Battlefield 4, war das schwächste Element im ersten Battlefront. Er wirkte uninspiriert und unnötig vercasualisiert. Entsprechend macht man hier eine direkte Kehrtwende: Die Dogfights sind knackiger, anspruchsvoller und taktischer, weil es deutlich mehr Raumschiff-Typen gibt: RZ-1A-Wings dienen als klassische Abfangjäger, um die TIE-Fighter des Imperiums zu beschäftigen, damit unsere BTL-A4 Y-Wing-Bomber ihren Job machen können. Spannend: Erstmals in der Star-Wars-Geschichte erhalten auch die Stormtrooper einen TIE-Bomber, der massiv gepanzert ist und gleich mehrere Raketen auf unterschiedliche Ziele gleichzeitig abfeuern kann. Ein extrem gefährlicher Gegner, dem wir schnellstmöglich mit unserer X-Wing-Flotte zeigen müssen, wer hier der Boss ist. Die X-Flügler sind nicht so stark gepanzert wie ein TIE-Bomber, liegen dafür graziler in der Luft und sind deutlich beweglicher. Spannend am Modus StarfighterAssault ist, dass ihr nicht etwa direkt den Sternenzerstörer attackiert, sondern sich das Ganze ähnlich wie im Operations-Modus von Battlefield 1 abspielt: Zunächst müssen die Cruiser dran glauben, die als Leibwache dienen und den Sr schützen. Erst jetzt beginnt Phase 2: Jede Menge Schild-Protektoren wollen in einem engen Tunnel vernichtet werden, in dem es sehr schwer ist unsere Staffel vor TIE-Fightern und Bombern zu schützen. Und dann taucht auch noch Darth Mauls Sithlord-Fighter auf, die Scimitar. Diese Schlacht hatte noch lange kein Ende.