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Stargate: 5 Fun Facts über die Abenteuer vom Sternentor - Teil 1

Für Genrefans sind die verschiedenen Inkarnationen von Stargate ein Muss. Wir haben für euch ein paar Fun Facts zu euren Lieblingen zusammengestellt. Dabei geht es um Roland Emmerich, Hammond, Buchstaben und eine doppelte Schwangerschaft.

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von Björn Sülter

Emmerich senkte den daumen

Roland Emmerich, der Regisseur des Kinofilms, welcher 1994 das Stargate-Franchise begründete, hätte seinen Streifen gerne zu einer Trilogie ausgebaut. So war er dann auch mit der TV-Serie weder glücklich, noch hielt er die Richtung, in die sich alles entwickelte, für besonders gelungen.

Ein Reboot seines ersten großen Leinwanderfolges war immer mal wieder angedacht, kam aber bisher nie zustande. Somit muss unser deutscher Exportschlager in Hollywood damit leben, dass die meisten Genrefans heute die TV-Serien mit dem Namen Stargate verbinden und nicht seinen Film.

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Die doppelte tragik

George Hammond war eine der beliebtesten Figuren der Reihe, was auch für seinen Darsteller Don S. Davis galt. Der ehemalige Army-Captain war auch als Stuntman aktiv und galt als leidenschaftlicher Maler. Er setzte sich aus gesundheitlichen Gründen noch während der Serie zur Ruhe und starb 2008 an einem Herzinfarkt.

Um ihn innerhalb der Serie angemessen zu ehren, ließ man seinen Charakter dort aus den gleichen Gründen aus dem Leben scheiden und benannte das Schiff The Phoenix in The George Hammond um.

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der Hitchcock-Faktor

Peter DeLuise war Produzent, Autor, Berater und Regisseur bei Stargate SG-1 und somit immer mittendrin. Ganz wie ein gewisser Alfred Hitchcock ließ DeLuise es sich nicht nehmen, in jeder Episode aufzutauchen, bei der er Regie führte. Meistens war er dann irgendeine Nebenfigur im Hintergrund, wie beispielsweise ein Techniker oder Mitarbeiter der Air Force.

Doch manchmal übernahm er auch relevantere Rollen, wie als Stimme des Asgards Loki in der siebten Staffel oder als junger Urgo an der Seite seines realen Vaters Dom DeLuise in der dritten Staffel. In der äußerst selbst-referenziellen 100. Episode der Serie war Peter DeLuise dann richtig in seinem Element und spielt den Regisseur der fiktiven SF-Serie, die man dort (und somit sich selbst) aufs Korn nahm.

S G 2

echt schwanger

Daniel Jackson war eine der beliebtesten Figuren der Serie. Nachdem er Ra besiegt hatte, verliebte er sich in Sha're und blieb auf Abydos. Doch meinte es das Schicksal später schlecht mit ihm und seiner Flamme, als Apophis zum Vater des ungeborenen Kindes von Sha're wurde.

In der Serie wurde Jackson von Michael Shanks gespielt, Sha're erhielt Vaitiare Bandera als Darstellerin. Im echten Leben verliebten sich die Stars ineinander. Als es zu der Story um Apohis kam, war Bandera dann wirklich schwanger; von Shanks! Die gemeinsame Tochter hört auf den Namen Tatiana.

Shanks heiratete später allerdings Kollegin Lexa Doig und wurde noch zweimal Vater; diesmal aber vollständig off-Screen.

S G 3

doppel-l

Im Kinofilm Stargate spielte Kurt Russel die Hauptrolle des Colonel Jack O'Neil. In der folgenden Fernsehserie übernahm dann Richard Dean Anderson die Rolle des Colonel Jack O'Neill. Warum das hier nochmal erwähnt wird? Fällt euch der Unterschied auf? Russels Figur hat nur ein "l" am Ende, Andersons deren zwei.

Was wie ein Versehen oder ein Zufall wirkt, war in Wirklichkeit dem Wunsch Andersons geschuldet, sich von der Kinofigur abgrenzen zu wollen. Ihm gefiel die militärische Ernsthaftigkeit und Härte nicht, er wollte mehr Comedyfaktor und Kameraderie in die Figur bringen. Daher bestand er auf diese kleine aber feine Änderung.

S G 1

Stargate: SG1 läuft montags-freitags ab 18:35 in Doppelfolge auf SYFY.