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Stargate: 5 Fun Facts über die Abenteuer vom Sternentor - Teil 2

Für Genrefans sind die verschiedenen Inkarnationen von Stargate ein Muss. Wir haben für euch ein paar Fun Facts zu euren Lieblingen zusammengestellt. Dabei geht es um eine große Ehre, die Wahl des Geschlechts, eine nicht reale Hochzeit und die Show in der Show.

Sg1 S1

von Björn Sülter

Der JET IM ALL

Der Effekt des Sternentors ist mindestens so bekannt, wie der Warp-Effekt aus Star Trek oder die Sprungtore aus Babylon 5. Um ihn zu erhalten, platzierten die Macher eine Art Turbine unter Wasser und feuerten dann einen Schwall Luft ab. Das Ergebnis konnte sich definitiv sehen lassen!

Übrigens gab es insgesamt zwei Sternentore, die für die Dreharbeiten verwendet wurden. Eines wurde extra für den Pilotfilm gebaut, eines war eine Bearbeitung aus dem Kinofilm. Das erste der beiden bestand aus Stahl und Fiberglas und war voll funktionsfähig, drehbar und mit Lichteffekten ausgestattet. Da das gute Stück während der Drehbarbeiten jedoch sehr litt, nutzte man die Mechanik mit fortschreitender Seriendauer nur noch selten.

S G 6

GROSSE EHRE

Im Jahr 2004 erhielt Richard Dean Anderson eine spezielle Auszeichnung der US Air Force für seine Arbeit an der Serie. Er wurde zum Air Force Brigadier General ehrenhalber ernannt, da er als Star und Produzent konstant für eine positive Darstellung der Air Force sorgte.

Er erhielt den Preis beim jährlichen Air Force Anniversary Dinner von General John P. Jumper, der übrigens (wie einige Kollegen) selbst einmal ein Cameo in der Serie absolvierte.

S G 8

WÄHLE WEISE

Die Goa'uld stammen vom Planeten P3X-888. Es handelt sich bei ihnen um empfindungsfähige sowie meist größenwahnsinnige und parasitäre Lebenwesen, die sich Wirtskörpern weniger entwickelter Spezies bedienen und sich als Gottheiten darstellen. Wer sich ihnen widersetzt, wird vollständig ausgelöscht.

Die Goa'uld selbst sind geschlechtslos, doch scheint die Wahl des Geschlechts des Wirtes auf einer gewissen individuellen Vorliebe zu beruhen. So bevorzugen die als Königinnen bezeichneten Goa'uld weibliche Wirte (wie zum Beispiel Hathor), während die Systemlords meist Männer sind. Beispiele hierfür sind Ra, Apophis oder Osiris.

Osiris, bekannt als der erste Pharao von Ägypten, war einst ein solch mächtiger Systemlord. Nach einam Kampf mit Ra wurde er jedoch besiegt und als Strafe von seinem Wirt getrennt und eingesperrt. Als Dr. Sarah Gardner ihn befreite, nahm er sie als Wirt, was zeigte, dass nicht nur Vorlieben sondern auch Zweckmäßigkeit zu dieser Entscheidung führen können.

S G 10

Hochzeitsglocken

Die Beziehung von Samantha Carter und Jack O'Neill entwickelte sich konstant über den Verlauf der Serie. Zunächst hatten die beiden nur ein rein dienstliches Verhältnis, bei dem Neuling Sam diejenige war, die sich ihrem Boss beweisen wollte. Doch entstand schnell gegenseitiges Vertrauen und tiefer Respekt.

Schauspielerin Amanda Tapping kommentierte einmal selbst die latente sexuelle Spannung zwischen den Figuren, die sich zu einer komplizierten Beziehung entwickelte, je länger die Serie lief. Die beiden kamen nie zusammen, das Gefühl, dass etwas in der Luft lag, war jedoch durchgehend vorhanden.

In der dritten Staffel der Serie war es dann zumindest in einer alternativen Realität soweit. Daniel Jackson fand dort eine Situation vor, in der nicht nur die Goa'uld die Erde überrant hatten, sondern Sam und Jack auch heirateten. Im Nachhinein war es dann kaum mehr möglich zu sagen, welche dieser beiden Informationen die "echten" Sam und Jack in der korrekten Zeitlinie mehr schockte...

S G 7

Die SHOW IN DER SHOW

Im Jahr 2001 lief die einhundertste Episode der Serie. Dies war ein guter Anlass für etwas ganz Besonderes.

Mit Wormhole X-Treme! (Wurmloch Extrem) gelang den Machern eine höchst selbstreferenzielle Dreiviertelstunde, in der es um eine fiktive (und äußerst trashige) Fernsehserie ging, die starke Parallelen zur eigentlichen Show aufwies. In dieser konnte man nicht nur Richard Dean Anderson als Berater am Set erleben, die Air Force musste sich auch mit der Frage herumschlagen, ob das Gezeigte eine Gefahr darstellte (das der Macher der Show auf echte Informationen des Stargate-Programms zurückgriff!) oder ob die alberne Umsetzung eher dafür sorgte, dass die Geheimnisse gut geschützt waren.

S G 9

Stargate: SG-1 läuft Montags bis Freitags ab 18:35 Uhr in Doppelfolgen auf SYFY.