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Stargate: 5 Fun Facts über die Abenteuer vom Sternentor - Teil 3

Für Genrefans sind die verschiedenen Inkarnationen von Stargate ein Muss. Wir haben für euch ein paar Fun Facts zu euren Lieblingen zusammengestellt. Dabei geht es um die Zeichentrickserie, James Spaders Meinung zum Kinofilm, Rekorde, Zeitreisen und einen Star, der keiner sein wollte.

Stargate S G 1

von Björn Sülter

Spader und das Geld

Kommen wir zuerst zum Kinofilm, der den verschiedenen Serien vorausging. Damals spielte noch James Spader die Hauptrolle des Dr. Jackson.

Es ist keine Frage, dass nicht jeder Film für einen Schauspieler als Highlight der Vita taugt. So ist beispielsweise überliefert, dass Michael Caine nach Abschluss der Dreharbeiten zwar (aus guten Gründen!) nie den Film Der weiße Hai - Die Abrechnung gesehen hat, sich dafür aber sehr am Haus erfreute, welches er mit Hilfe seines Gehaltsschecks damals erwerben konnte.

Ähnlich verhält es sich auch mit Stargate und Spader. Als der Schauspieler das Drehbuch bekam, war er überhaupt nicht begeistert. Zunächst sagte die Legende, Roland Emmerich habe den Star in einem persönlichen Gespräch vom Projekt überzeugen können. Spader gab aber später freimütig zu, dass es eher am Scheck lag, der letztlich noch ein wenig dicker ausfiel. Das Drehbuch machte der Geldsegen in seinen Augen zwar nicht besser, ließ ihn aber immerhin darüber hinwegsehen.

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Wo sind die zeitreisen?

Wenn Filmtitel in anderen Ländern übersetzt werden (oder schmissige Untertitel erhalten) wird es oft lustig. So begab es sich 1997, dass der Film As Good as it Gets (Besser geht´s nicht) mit Jack Nicholson in China den Titel Mr. Cat Poop erhielt, was auf Deutsch noch viel schlimmer klingen würde: Herr Katzenkacke. Das ist aber längst nicht das einzige absurde Beispiel. Army of Darkness (Armee der Finsternis) hieß in Japan übersetzt Captain Supermarket. Schon verrückt, oder?

Doch was hat das überhaupt mit Stargate zu tun hat? Nun, als der Kinofilm in Mexiko veröffentlicht wurde, nannte man ihn dort The Gate of Time (Das Tor der Zeit, Spanisch: La puerta del tiempo) und implizierte damit ganz ungeniert Zeitreisen, was natürlich später auch zu berechtigter Verwirrung beim Publikum führte.

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Rekorde, rekorde

Es gibt diverse Serien, die eine fast unmenschlich lange Zeit liefen (oder laufen). Man denke an 15 Staffeln ER oder auch Formate wie CSI oder Law & Order. Doch wie sieht es im SF-Genre und explizit bei Stargate SG-1 damit aus? Konnte die Serie irgendwelche Rekorde brechen? 

Die Antwort lautet: Kurzzeitig! Die Show war mit 203 Episoden in zehn Jahren die am längsten (und ohne Unterbrechung) laufende Sci-Fi Serie und überbot damit Akte X. Später wurde die Serie aber lässig von Supernatural überboten. Und bevor jemand fragt: Doctor Who hat zwar am meisten Episoden aufzuweisen, man muss dort aber auch einbeziehen, wie viele (lange) Unterbrechungen es gab.

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Kanon-chaos

Wer kennt eigentlich die Stargate-Zeichentrickserie Stargate: Infinity? Die Show spielte weit in der Zukunft und fokussierte sich auf Gus Bonner, ein Mitglied des Stargate-Projekts, der Verbrechen bezichtigt wird, die er nicht begangen hat. Mit Hilfe des Sternentors versuchten er und sein Team in der einzigen Staffel der Serie, Beweise für seine Unschuld zu finden.

Leider waren die Autoren und Produzenten der Realserien hier nicht involviert, weswegen heute nichts aus der Serie als kanonisch angesehen wird. Auch kritisierten viele Fans die billige Produktion und die schwachen Drehbücher. Immerhin war aber der Titelsong ziemlich groovy! Man kann die Serie übrigens bei YouTube finden.

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Danke, das wars!

Jaye Davidson wollte eigentlich nie Schauspieler werden. Dass er dennoch im Kinofilm mitspielte, lag schlicht daran, dass man ihn in einer Bar entdeckt und für den Film The Crying Game besetzt hatte, für den er sogar für einen Oscar nominiert wurde. Als er sich danach für Stargate verpflichtet hatte, bereute er den Entschluss ziemlich schnell wieder und forderte dreist eine Million Dollar Gage, in der Hoffnung, aus dem Vertrag entlassen zu werden.

"Leider" waren die Macher aber bereit, diesen Betrag für ihn aufzuwenden. So musste Davidson sich mit den Kostümen und seinen Dialogzeilen herumschlagen und gab danach die Schauspielerei bis auf einen kleinen Auftritt im Kurzfilm The Borghilde Project von 2009 auf. Er soll heute in der Modebranche arbeiten.

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Stargate: SG-1 läuft Montags bis Freitags ab 18:35 Uhr in Doppelfolgen auf SYFY.