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Stargate: Die schönsten Star-Trek-Referenzen - Teil 1

Die besondere Affinität der Macher hinter Stargate für ein anderes beliebtes Sternenfranchise spürt man an vielen Ecken. Wir haben die zehn schönsten Trek-Momente aus Stargate-Episoden in einer zweiteiligen Reihe für euch zusammengestellt.

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von Björn Sülter

Es gibt ohne Zweifel Fans, die nur Star Trek, nur Stargate oder nur Star Wars mögen. Das muss man akzeptieren. Dennoch ist es doch eigentlich viel schöner, die ganze Palette an Abenteuern zu genießen. Dass man sich auch auf der Ebene der Produzenten nicht gegenseitig ignorieren muss, bewiesen insbesondere die Macher hinter Stargate während ihrer langlebigen Serien immer wieder und bauten hier und da gerne trekkige Details ein. In dieser zweiteiligen Reihe möchten wir euch einige davon vorstellen.

Der richtige Groove

Gleich zu Beginn der Serie ging es im Pilotfilm Das Tor zum Universum (Children of the Gods) los mit den Referenzen. Wir erleben dort, wie das ursprüngliche SG-1-Team auf das spätere Teammitglied Daniel Jackson trifft. Dabei begrüßt eines der Teammitglieder den Wissenschaftlicher mit dem aus Star Trek bekannten vulkanischen Gruß.

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Auf den ersten Blick

Weiter ging es in der Auftaktepisode Die Invasion, Teil 1 (There but for the grace of God) des Vierteilers, der die erste und zweite Staffel miteinander verband. Dort geht es um eine alternative Zeitlinie. Mit dem Spiegeluniversum vertraute Trekkies wissen: Dort sind oft die Rasierapparate ausgefallen. Auch hier erlebte man dementsprechend einige Figuren, die sich sonst glatt rasiert präsentieren, mit Bärten wie einst Spock und Soval auf der anderen Seite der verschiedenen Trek-Serien.

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Willkommen in den Sechzigern!

In der Episode 1969 (1969) vom Ende der zweiten Staffel hieß es für das Stargate-Team, die sechziger Jahre der Erde unsicher zu machen. Kirk & Co hatte es ihrerseits ebenfalls in dieses Jahr verschlagen, was dort zu den Ereignissen der Episode Morgen ist Gestern (Tomorrow Is Yesterday) führte. Die Parallelen hören damit jedoch noch lange nicht auf, wird O`Neill doch ebenfalls von Angehörigen des Militärs verhört. Im Rahmen dieser Befragung nennt er James Tiberius Kirk zunächst als seinen Namen und beteuert, vom Raumschiff Enterprise zu kommen. Später jedoch ändert er diese Geschichte und lieferte eine andere Anspielung, als er seinen Namen als Luke Skywalker (bekannt aus Star Wars) angibt.

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Namedropping

Einen kleinen trekkigen Gag lieferten die Macher von Stargate auch im Dialog der Episode Rettung im All (Tangent) aus der vierten Staffel der Serie. Dabei ging es um einen Gleiter-Test, der gehörig schieflief. Samantha Carter sprach danach mit ihrem Vater Jacob über die Optionen, O'Neill und Teal'c aus dem Gefährt befreien zu können. Carter hatte die Idee, dass Jacob sie mit dem Ringtransporter des Goa'uld-Frachtschiffs holen könne. Seine Antwort sprach jedoch Bände: Wer bin ich? Scotty? Dabei handelte es sich natürlich um eine Verbeugung vor dem ikonischen Ingenieur der klassischen Star-Trek-Serie, gespielt von James Doohan.

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Pech gehabt!

Einen hübschen Dialog findet man auch noch in der Episode Wiedergutmachung, Teil 1 (Redemption, Part I), als O'Neill und Carter einen Testflug mit der X-302 absolvieren sollen. Dabei gehen sie zunächst die Checkliste durch. O'Neill fragt nach den Trägheitsdämpfern, was Carter ihm mit einem "Klar." bestätigt. Darauf wird dieser jedoch übermütig und fragt nach den Phasern, handelt sich dafür aber nur ein ironisches "Tut mir Leid, Sir." ein. Nebenbei gab es den Titel der Episode im Original auch schon als Titel einer Doppelfolge in Star Trek: The Next Generation.

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Die Macher von Stargate haben mit all diesen schönen Momenten immer wieder bewiesen, wie gut man miteinander leben kann, selbst als Konkurrenten. Denn sind wir mal ehrlich: Wer das eine liebt, besitzt kaum einen Grund, das andere nicht zu mögen. Beide Formate bieten sympathische Figuren, Humor, Action, spannende Abenteuer und gelungene Unterhaltung in Serie. Ist man offen für alles, erhält man mit Star Trek und Stargate Unmengen wunderbares TV.

Morgen geht es weiter mit fünf anderen schönen Anspielungen auf Star Trek.

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