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Stargate: Die schönsten Star-Trek-Referenzen - Teil 2

Auch im zweiten Teil dieser Reihe geht es um die spezielle Affinität der Macher hinter Stargate für ein anderes beliebtes Sternenfranchise. Wir haben weitere fünf der schönsten Trek-Momente aus Stargate-Episoden zusammengestellt.

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von Björn Sülter

Es gibt ohne Zweifel Fans, die nur Star Trek, nur Stargate oder nur Star Wars mögen. Das muss man akzeptieren. Dennoch ist es doch eigentlich viel schöner, die ganze Palette an Abenteuern zu genießen. Dass man sich auch auf der Ebene der Produzenten nicht gegenseitig ignorieren muss, bewiesen insbesondere die Macher hinter Stargate während ihrer langlebigen Serien immer wieder und bauten hier und da gerne trekkige Details ein. In dieser zweiteiligen Reihe möchten wir euch einige davon vorstellen.

Gast von der Con

In der sechsten Staffel war es in der Episode Wahre Helden (The other Guys) an der Zeit für einen besonderen Gastauftritt: John "Dr. Phlox" Billingsley spielte dort die Figur des Simon Coombs, der von Jay Felger als Trekkie bezeichnet wurde, den man auf Conventions als Klingone verkleidet antreffen könne. Coombs korrigierte daraufhin jedoch, dass er vielmehr als Vulkanier gehen würde. Doch blieb es dabei nicht! Coombs äußerte später noch im englischen Original, dass sie gleich rote Hemden tragen könnten. Trekkies wissen natürlich genau, was das bedeutet! Im Thronsaal zum Schluss war dann schließlich noch eindeutig ein Bat'leth an der Wand zu erkennen.

S G Billingsley

Beleidigt

Etwas beleidigt reagierte O'Neill in der Episode Prometheus (Prometheus) aus der sechsten Staffel, als er nachhakte, ob man seinen Vorschlag in Sachen Namensgebung für die X-303 in Betracht gezogen hätte. Carter bremste ihn jedoch aus und erklärte, dass er doch wisse, dass man das Schiff nicht Enterprise nennen könne. O'Neill war daraufhin not amused. Am Ende erhielt der Kampfkreuzer dann übrigens den Namen Prometheus, der Trekkies aber ebenfalls nicht gänzlich unbekannt war.

Sg Prometheus

Who the f... is bones?

In der Episode Babylon (Babylon) aus der neunten Staffel kam es zu einem Namedropping, das jedoch im Sande verlief. Nachdem man Cameron gefangen genommen hatte, täuschte man seinen Tod im Zweikampf mit dem beteiligten Sodaner vor. Seinen Dank richtete er später an den Kontrahenten mit dem Satz "Well done, bones.". Im Deutschen ging die Anspielung leider verloren ("Gut gemacht, Samariter."). Doch wusste der Sodaner auch im Englischen nichts mit dem Spruch anzufangen, was Cameron zu einem "Ach, vergiss es!" verleitete. Dennoch: Der beliebte Arzt aus der Trek-Originalserie (den man im Deutschen als "Pille" kennt) hatte seinen kurzen Auftritt gehabt.

Sg Babylon

Ha!

Einen erneuten Wink Richtung Spiegeluniversum aus Star Trek gab es dann unter Beteiligung von Cameron in der Episode Der Ripple-Effekt (Ripple Effect) aus der neunten Staffel zu bestaunen. Dort sagte dieser zu seinem parallelen Ich, dass dieser und seine Leute nicht aus dem bösen Spiegeluniversum stammen würden, da sie keine Bärte trügen. Erneut spielte man hier gelungen auf Spock, Soval und Co an, die als böse Gegenparts in Star Trek so gerne Bärte zur Schau trugen.

Sg Ripple

Trek-FEst

Nicht fehlen darf in dieser Auflistung natürlich die kultige Episode 200 (200) aus der zehnten Staffel der Serie. Innerhalb der Serie-in-der-Serie Wormhole Extreme wurde dabei die klassische Variante von Star Trek imitiert. So konnte man auf der Brücke der Prometheus typische Geräusche von der Enterprise ebenso wie das Pfeifen der Kommunikationsgeräte hören. Carter trug in ihrem Ohr einen Stecker, der Uhuras Empfänger ähnelte, Daniel bediente eine Konsole, die an Spocks Sichtgerät erinnerte und Teal'c hatte spitze Ohren. Eine weitere Szene im Maschinenraum zeigte uns Scotty, der aufgefordert wurde, ein Wunder zu vollbringen und auf Warp zu gehen. Ein Fest für Fans beider Serien!

Sg 200

Auch mit diesen Anspielungen konnten die Macher von Stargate beweisen, wie gut man miteinander leben kann, selbst als Konkurrenten im umkämpften TV-Business. Und sie haben absolut Recht: Wer das eine liebt, besitzt kaum einen Grund, das andere nicht zu mögen. Beide Formate bieten sympathische Figuren, Humor, Action, spannende Abenteuer und gelungene Unterhaltung in Serie. Ist man offen für alles, erhält man viel wunderbares TV.

Hoffen wir, dass neben Star Trek auch Stargate bald eine neue Inkarnation an den Start bringen wird. Lasst das Sternentor wieder drehen!

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